sprüche und flüche - kurzreime
 
 
 
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sprüche und flüche

 
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sprüche und flüche - kurzreime

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sprüche - inhalt
sprüche und flüche - kurzreime

fast alle reime sind von mir, -
für die anderen dank' ich dir,
um sie schriftlich festzuhalten,
und hier humor zu gestalten.




  1. vorweg, hier gibt's keine flüche,
    und nichts ist gegen dich gemeint;
    hier gibt's nur sinnlose sprüche,
    wenn auch so mancher ernst erscheint.
    ( Fri Feb 21 22:08:07 CET 2014 )


  2. the more you wish
    the more you die;
    the less you desire,
    the higher you fly.

  3. meist beginnt die liebe herzhaft,
    die irgendwann einmal schmerz schafft.

  4. die wirtschaft lebt nicht erst heute
    teils von der dummheit der leute.

  5. man muss begreifen selbst zu sein, -
    ansonsten lebt man nur zum schein.

  6. wenn ich deine wiedergeburt
    zum dritten mal erleben muss,
    hast du zum vierten mal gesurrt -
    dachte sich der schwan zum schluss;
    und fraß die fliege mit genuss.

  7. sie schreien, wie billig es ist
    und verkaufen teuer viel mist.

  8. ich liebe die krokodile;
    davon gibt es nicht so viele.

  9. menschen erwarten von andern
    ihrem wunschbild zu entsprechen;
    und wohin sie immer wandern,
    werden sie daran zerbrechen.

  10. der verdacht hat sich verdichtet,
    dass sich der mensch selbst vernichtet.

  11. was lese ich hier?
    'mein trieb ist die gier,
    mein leid ist der neid, -
    es blieb tief in mir
    die bequemlichkeit.'
    steht auf dem grabstein. -
    wer mag denn das sein?

  12. wie hat es der buddha gemacht
    dass er trotz dieser menschen lacht?

  13. menschen, die nur provozieren,
    kann man zumeist ignorieren.

  14. menschen bringen einander um, -
    brutal, völlig sinnlos und dumm.

  15. wenn du sagst, die menschen sind schlecht,
    wird man dir zustimmung geben;
    denn alle sind wir gut und recht, -
    so ist das eben im leben.

  16. ein jeder mensch ist liebenswert, -
    die ganze menschheit umgekehrt.

  17. gar manche betreiben genuss
    zur kompensation von verdruss.

  18. die zeitgemäße anmache,
    über die ich herzhaft lache:
    "deine mobiltelefone
    sind ja scharf und gar nicht ohne!"

  19. die wahrheit ist meist unbeliebt,
    solange es auch lügen gibt.

  20. wegbereiter schmerzvoller zeit
    sind faulheit und bequemlichkeit.

  21. es tut gut menschen zu sehen, -
    nicht immer sie zu verstehen.

  22. neues entsteht,
    wenn nichts mehr geht.

  23. es wird so viel weggeschmissen;
    warum soll man mich vermissen?

  24. sie erzählen sich geschichten, -
    und davon viele versionen,
    um alkohol zu vernichten,
    und die träume zu vertonen.

  25. „was ein mensch sagt, - oftmals schweigen,
    passt selten damit zusammen,
    was so seine gesten zeigen.”
    die emotionalen pannen
    sind höflich zu respektieren,
    und diskret zu ignorieren.

  26. wer nicht mitschwimmt, steht daneben;
    wer sich besinnt, kämpft dagegen.

  27. die dummheit schreit, "es tut mir leid,
    ich gescheit, und lächelt breit."

  28. meinen mist unter den bäumen
    sollen andere wegräumen!

  29. es macht mich frei - ich brauche das!
    der letzte schrei ist heute was?

  30. ist etwas recht schlimm zu beginn,
    wird oftmals gut, was man da tut.

  31. du möchtest schreien und weinen;
    niemand ist da, der dich versteht.
    du weißt gut, sinn macht dies keinen,
    doch vertraust, dass es weitergeht.

  32. er willst geld oder zigaretten
    oder was willst du sonst noch haben?
    nebenbei kann ich darauf wetten,
    er hat ansonsten nichts zu sagen.

  33. es war nicht besonders gescheit,
    manche menschen zu beglücken,
    denn bei nächster gelegenheit
    fielen sie mir in den rücken.

  34. menschen, die nur zeichen geben,
    nerven fürchterlich im leben.

  35. dem himmel sei vor allem dank;
    ich bin in jeder datenbank.
    leider hab' ich nichts gewonnen,
    doch überall teilgenommen.

  36. gut ist, wenn alles anders wird,
    und irgendwann der tod ausstirbt.

  37. ich habe viele getroffen,
    die mir so vieles erzählten.
    ich spürte sie etwas hoffen,
    doch ehrliche worte fehlten.
    ( Sun Feb 9 08:51:09 CET 2014 )


  38. manches geht mir leicht von der hand,
    anderes will nicht gelingen;
    das raubt mir oftmals den verstand, -
    und ich kämpfe mit den dingen.

  39. hast du vielleicht am ende zeit
    zum genießen der ewigkeit?

  40. manchmal fühle ich mich allein', -
    sehe nur schatten deines lichts;
    so bin ich irgendwo daheim,
    und willst außer der ruhe nichts.

  41. man wird so lange abgelehnt,
    bis man sich nach anderem sehnt.

  42. wir machen mist, weil's üblich ist.

  43. ein jeder weiß genau bescheid;
    man braucht selbst gar nichts zu sagen.
    da hör ich zu, - sie sind gescheit, -
    die meister der lebenslagen.
    ( Sat 13:04:23 CET 2014 )


  44. diese gegend ist wunderbar,
    ihre natur ist wundervoll; -
    doch so schön die reise war,
    fand ich die leute nicht so toll.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  45. unfreundlich sind viele leute -
    unter einigen recht netten.
    und wie gestern so auch heute
    gibt es auch genügend deppen.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  46. wozu lebt man denn eigentlich?
    alle fragen das irgendwann.
    zumeist stellt man die frage sich,
    ohne dass man antworten kann.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  47. wolken kommen zu dir geflogen,
    um dir gestaltungskunst zu zeigen,
    wo ihre formen da hoch oben
    zu keiner zeit die selben bleiben.
    ( Sat 13:04:41 CET 2014 )


  48. der mond bewacht deine träume;
    sterne erzählen geschichten.
    ohne ende scheinen räume
    dir ihr schicksal zu berichten.
    ( Sun Feb 16 07:32:37 CET 2014 )


  49. meine kleine zehe
    weiß, worauf ich stehe.
    ( Sun Feb 16 07:32:37 CET 2014 )


  50. als der teufel feuer machte,
    verbrannte er sein linkes horn;
    weswegen er damals dachte,
    es bliebe ihm nun dieser dorn.
    ( Sun Feb 16 07:32:37 CET 2014 )


  51. in einem lied von der erde
    wär' der mensch nur eine strophe
    von der zweibeinigen herde
    und der naturkatastrophe.
    ( Sun Feb 16 08:18:57 CET 2014 )


  52. die mutter lässt dich nie im stich;
    sie ist besorgt um dein leben.
    täglich ernährt die erde mich,
    doch was habe ich zu geben?

  53. alles ist derart kompliziert,
    sodass mich nichts interessiert.

  54. gestern war heute erst morgen,
    und bald wird es wieder so sein;
    darum braucht man sich nicht sorgen, -
    denn es passiert ganz von allein.

  55. sie wollen ein stück verschwendung?
    wir bitten um etwas geduld.
    sie ist zur zeit in verwendung,
    jedoch sind wir daran nicht schuld.

  56. du kannst dir nicht davonlaufen, -
    kannst nicht alles anders machen.
    du kannst dir dein glück nicht kaufen,
    doch du kannst darüber lachen.

  57. ich fühle mich hier nicht daheim;
    die menschen rundum wirken fremd.
    ein stück raum zum wohnen ist mein.
    so scheint heutzutage der trend.

  58. mein kopf ist schwer, voll von ballast;
    ich will noch mehr, - ich hab' es fast.
    ich brauch das sehr, - ich bin fantast!

  59. ich werd' verrückt, ich bin entzückt!
    es ist geglückt, dass es genügt.

  60. der schlechte schreit, wie gut er ist,
    der gute schweigt, weil er es zeigt;
    daher erwirbt man oft den mist.

  61. sie isst ihre schokolade,
    und dabei schimpft sie auf sein bier.
    das ist eigentlich sehr schade;
    zumindest denke ich dies mir.

  62. es träumt der mensch vom paradies,
    auch wenn er dies verkommen ließ.

  63. kurz streifen sich die antennen, -
    du spürst einen hauch von neugier,
    manchmal auch ein feuer brennen,
    und siehst, wie sie weiter rennen.

  64. viele ansichten sind richtig,
    und solange du mich aufregst,
    bist du mir zumindest wichtig;
    egal, wo immer du auch lebst.

  65. mit wasser malt der wind wolken;
    bilder, die vom himmel fließen.
    selbst wenn sie noch treiben wollten,
    müssen sie die erde giessen.

  66. ein sonnenkind das allein bleibt,
    liebt selbst den wind, der wolken treibt.

  67. in einer welt voll feindlichkeit
    sind streit, neid und auch eitelkeit
    dünger für unnötiges leid;
    eine seite dieser menschheit
    scheint ihre unergründlichkeit.

  68. voller sehnsucht nach der liebe,
    nach der sich so viele sehnen,
    verstreut die gier ihre triebe.
    mir scheint müßig zu erwähnen,
    dass ich dieser unterliege.

  69. wenn ich die schwerkraft besiege,
    und anstatt dich den mond küsse,
    oder um die sonne fliege,
    bleiben mir die genüsse
    unserer einstigen liebe.

  70. sie stehen über den dingen,
    das leben ist ihr horizont;
    man hört die weingläser klingen,
    wo manchmal auch ein rausch vorkommt.
    warnung: alkohol schadet der gesundheit!


  71. aus der feder fließen worte.
    das gehirn formt den überfluss
    zu versen der kranken sorte,
    welche es von sich geben muss.

  72. man kann entweder mitsaufen
    oder aber davonlaufen.
    ich gehe mir schuhe kaufen.

  73. ich wohne alleine in mir,
    denn ansonsten ist niemand hier.

  74. dein spiegelbild hat sich versteckt;
    manchmal schaut es schüchtern hervor, -
    wobei es den eindruck erweckt,
    dass es seinen humor verlor.

  75. dummheit besiegte den frieden, -
    schrieben sie auf ihre fahnen,
    die auf vielen gräbern liegen,
    wo sie zum bewusstsein mahnen.

  76. mit der gier ist es wie mit mir, -
    nicht auszuhalten, sag' ich dir.

  77. gib ihnen den kleinen finger,
    und viele schnappen zehn dinger.

  78. es zählt kaum, was du von dir gibst,
    jedoch weit mehr, was man versteht;
    egal, ob du schreist oder piepst
    drehst du im wind, wohin er weht.

  79. die liebe kommt, - die liebe geht.
    nichts gibt es, das ewig besteht.

  80. ein entblößtes goldfischskelett
    schwamm einst im öl - so heiß und fett;
    nachts träumte ich davon im bett.

  81. was kann ich mir heute leisten?
    was kann mich zufrieden stimmen?
    ich will von allem am meisten,
    und meine zeit gut verbringen.

  82. ich zeige dir, was ich nicht bin,
    und rede, was ich nicht denke;
    die kombination hat den sinn,
    dass ich mich von mir ablenke.

  83. welche lügen willst du hören?
    sag nicht, du suchst die ehrlichkeit, -
    die würde dich doch nur stören.
    daher vermeide ich dein leid,
    und bleibe lieber beim schweigen,
    um nicht auch noch selbst zu leiden.

  84. was werde ich heute essen?
    gestern hatte ich schon guster.
    verdammt, ich hab es vergessen!
    sollte ich vielleicht bewusster
    etwas ganz anderes fressen?

  85. den song hat der regenbogen
    zum himmel hinauf gehoben,
    wo irgendwo ganz hoch oben
    die winde tanzen und toben.

  86. du hast meine liebe zerstört,
    und dir die reste behalten;
    seither habe ich aufgehört,
    die gefühle zu entfalten.

  87. ich schlief die ganze nacht sehr tief,
    wobei ich nur unsinn träumte,
    bis ich irgendwann 'scheiße' rief,
    weil sich meine hose bräunte.

  88. wer sich in gesellschaft bewegt,
    der das kuriose erlebt,
    dass sie in dieser form besteht.

  89. haben anrüchige sprüche
    aus der küche auch gerüche?

  90. man sieht sie den finger zeigen
    bis oben hin gefüllt mit frust;
    doch wo sie das leben meiden,
    vergeht mir zu allem die lust.

  91. fast jeder träumt vom großen geld,
    und glaubt, dies sei das ganze glück;
    eines tages findet der held
    schlussendlich zum ursprung zurück.

  92. er wurde als mensch geboren,
    doch lebt heute als egoist;
    die menschlichkeit ging verloren,
    weil das bei uns so üblich ist.

  93. da war noch das fest der feste, -
    riesengroß und spektakulär
    danach war das fest der reste
    wie jedes jahr sehr poplär.

  94. wir wollen die liebe haben,
    sowie zeit für bequemlichkeit;
    wichtig ist sich zu beklagen,
    und schuld ist die vergänglichkeit.

  95. respekt passt nicht in die kultur,
    wo man andere verurteilt.
    auf alten pfaden bleibt man stur,
    solange man im luxus weilt.

  96. danke für ihre ignoranz.
    mag sein, sie spendet ihnen trost.
    ich suche einen rosenkranz,
    in dem ein wenig restglut glost.

  97. warum verbringe ich die zeit
    mit schmerzender unnötigkeit?

  98. für dich hole ich dem drachen
    das feuer aus seinem rachen.

  99. sie sind meister im andeuten,
    und beherrschen die schweigsamkeit;
    man empfindet unter leuten
    oftmals die unerträglichkeit.

  100. da lag eine feder geknickt,
    um gedanken zu entführen;
    ich hab' meinen vogel erblickt,
    und lernte zuneigung spüren.

  101. kassieren und ignorieren
    wird sich sicher nie rentieren.

 
  1. die wortlosen erwartungen
    sind den wenigsten gelungen.

  2. vom himmel schreit sinnlosigkeit,
    die menschheit sei genau so weit.

  3. mit zwei stöpseln in den ohren
    oder ins handy vergraben
    geht die möglichkeit verloren
    zum leben mehr beizutragen.

  4. die ganzen notwendigkeiten
    existieren im überfluss;
    spärlich bringen freie zeiten
    oftmals trügerischen genuss.

  5. ein jeder glaubt, was keiner weiß,
    und sie streiten heftig darum;
    mag sein, alles hat seinen preis,
    doch muss ich mich fragen, warum -
    bringen sie sich dewegen um?

  6. mit dem wortlosen verlangen
    weiß ich mir nichts anzufangen.

  7. das leben zu respektieren
    ist eine selbstverständlichkeit;
    den wahnsinn zu kritisieren
    zeitweilig die notwendigkeit.

  8. der alte fisch ist nicht mehr frisch,
    das faule ei schlecht geworden;
    am tisch das üble milchgemisch
    sollte ich auch gleich entsorgen ...

  9. frei bin ich in meinen träumen,
    wo meine liebe dich verwöhnt,
    um das leben zu versäumen,
    das die gerechtigkeit verhöhnt.

  10. welch ein wunderschöner moment,
    in dem die dinge klar werden;
    wenn man ein stück wahrheit erkennt,
    um etwas klüger zu sterben.

  11. es gilt zu relativieren,
    wo einen die empfindung trügt;
    doch was manche inszenieren,
    ist das, was man als abschaum rügt.

  12. vor lauter niederträchtigkeit
    bleibt für nichts anderes mehr zeit.

  13. glaubenskriege, wirtschaftssiege -
    und leider wieder kein friede ...

  14. das schlimmste problem des mannes
    ist es kein problem zu haben;
    von zweihundert einer kann es
    dem phänomen zu entsagen.

  15. da schaue ich die blätter an,
    die einzeln zu boden fliegen;
    das hab' ich jeden herbst getan, -
    irgendwann werd' ich da liegen.

  16. respekt ist nicht ja zu sagen, -
    es heißt würde zu beachten,
    welche wir notwendig haben,
    um uns ehrlich zu betrachten.

  17. gegründet wurde ein verein
    zum kampf gegen monotonie,
    sie wollten bald zufrieden sein, -
    in diesem club der ironie.

  18. in wirklichkeit hast du viel zeit,
    die wirklichkeit kommt irgendwann;
    zur wirklichkeit ist es nicht weit,
    verriet mir einst der sensenmann.

  19. träume heilen meine seele
    von den wunden, die geschehen;
    wenn ich ihre narben zähle,
    fällt mir schwer, das zu verstehen.

  20. es gab einmal evolution.
    danach war die revolution.
    leben wir re-evolution?

  21. deiner app 'decke vorwärmen'
    kannst du jetzt vibrieren lernen.
    du brauchst nur das update laden, -
    gratis, falls du registriert bist, -
    und schon kannst du den spaß haben,
    der zur zeit gerade in ist.

  22. fast könnte ich neidig werden;
    ich will auch mit handy sterben.

  23. bitte mich nicht anzusprechen,
    denn ich kann nicht mehr zuhören.
    mein schweigen zu unterbrechen
    würde sicherlich nur stören.

  24. wenn die träume langsam sterben,
    verhungert die hoffnung dabei;
    aus gewohnheit älter werden
    gibt uns menschen zum abbau frei.

  25. sind dir die lügen ein problem,
    bist du anderen unbequem.

  26. sage, was sie hören wollen,
    dann bist du gerne gesehen;
    reden was sie hören sollen,
    wird dir niemand zugestehen.

  27. sind dir die sprüche viel zu dumm,
    sieh sie einmal verkehrt herum ...

  28. sind dir die sprüche zu dumm,
    sieh sie doch verkehrt herum ...

  29. ich lass' die anderen machen,
    denn mir ist ohnehin nichts recht;
    all diese verdammten sachen
    sind sicher unnötig und schlecht.

  30. kriege zerstören diese welt,
    denn man will den luxus haben.
    "sie zählten auf der bank ihr geld",
    werden ihre kinder sagen.

  31. wenn ich einmal erwachsen bin,
    wünsch' ich mir freunde zum reden,
    anstatt immer nur den unsinn
    vor dem bildschirm zu erleben.

  32. heute zählte der weihnachtsmann
    die schafe in seinem gespann,
    damit er morgen sagen kann,
    es sei der advent schuld daran.
    der schneemann hat hirsch gegessen,
    und auf weihnachten vergessen.

  33. jede zelle nährt das leben
    für die balance dieser natur;
    allein der mensch will nichts geben,
    denn er zerstört das ganze nur.

  34. die selbstschutzversicherung fehlt,
    die mich vor meiner dummheit schützt;
    erst unlängst hat man mir erzählt,
    dass diese bei mir auch nichts nützt.

  35. mancher sitzt mit seinem gewicht
    sinnbildlich auf seinem gesicht.

  36. es meint der schlimmste bösewicht,
    er sei ein solcher sicher nicht.

  37. das geräusch war gut zu hören.
    wär' ich sicher, würd' ich schwören,
    beim greissler streiten die gören
    wieder um die größten möhren.

  38. ich hab' den schrecklichen verdacht,
    dass mein nachbar zu häufig lacht.
    unlängst in der silvesternacht
    bin ich deswegen aufgewacht;
    aus angst, dass er es wieder macht.

  39. spürst du die gefühle schwirren,
    welche die worte verschweigen?
    weil sie mich im herz verwirren,
    lasse ich das fühlen bleiben.

  40. "macht euch die erde untertan!"
    es sind andere schuld daran,
    wenn man hier nicht mehr leben kann;
    auch das ändert sich irgendwann.

  41. es ist die unzufriedenheit,
    mit der mancher täglich agiert;
    so vergeht die kostbare zeit,
    in der die entwicklung stagniert.

  42. bleibt der traum von friede und glück
    vom menschen ungelebt zurück ?

  43. so manchen verpassten moment
    vererbe ich per testament.

  44. zu vielen menschen fehlt respekt
    vor der natur, die in uns steckt.

  45. sag mir, was ich für dich tun kann,
    vielleicht tust du es irgendwann.

  46. mist, mist, mist ... wir machen viel mist
    bis außer dem mist nichts mehr ist.

  47. woran man misst, was man vergisst
    erfordert manche hinterlist.
    man vergisst die vergesslichkeit
    zumeist während der ganzen zeit
    nebenher als gegebenheit.

  48. prosit!
    an den glocken hängen flocken,
    ausgebrannt schmeckt der mund trocken.
    in der ecke liegen socken,
    die das ungetier anlocken.
    was weiß ich, wo ich gestern war, -
    heute beginnt das neue jahr!

  49. ich suchte diese sechs stunden
    mehrere tage vergebens.
    nur bei dir hab' ich empfunden,
    liebe sei der sinn des lebens.

  50. ist ehrlichkeit ausgestorben, -
    rettete sie sich ins tabu?
    mir bleibt die wahrheit verborgen,
    und manchmal frag' ich mich wozu.

  51. die hölle hat viele türen,
    durch die sie zu betreten ist;
    doch nur sehr wenige führen
    dorthin, wo du frei von ihr bist.

  52. wenn man seine gedanken spinnt,
    gibt's oft merkwürdige sachen,
    sodass man den eindruck gewinnt,
    das reale schön zu machen.

  53. die augen stechen in die nacht, -
    glitzernd funkeln sie wie strahlen;
    die beiden hat der mond bewacht,
    dem sie seinen schleier malen.

  54. auf der suche nach der wahrheit
    fand ich ein paar einzelteile;
    vor ihrem bild der einsamkeit,
    stand ich eine ganze weile.

  55. man geht im leben seinen weg;
    das schicksal bietet viele an.
    manchmal sogar ein wenig schräg,
    damit das schöne frei sein kann.

  56. das heldenbild hab' ich gekauft,
    auf dem der zwerg die haare rauft.

  57. ich habe mir zeit vertrieben;
    sie war mir lästig gewesen, -
    irgendwo lies ich sie liegen,
    und habe ein buch gelesen.

  58. bedenkt man zusammenhänge,
    erzeugt die gedankenmenge
    hinter der stirn ein gedränge.

  59. alles braucht sein gegengewicht,
    um sich zu manifestieren;
    ich folge im schatten dem licht,
    um die kraft zu investieren.

  60. materie zu versetzen
    ist am areal untersagt.
    die moleküle zu hetzen
    ist strafbar und wird angeklagt.

  61. werden die menschen erlernen,
    zu schätzen, was nicht ist wie sie?
    denn wenn sie ihr herz erwärmen,
    sind sie des friedens energie.

  62. man fand einen haufen sterne,
    zugedeckt mit einer fahne;
    astrologen wüssten gerne,
    ob man gemeinsamkeit plane.

  63. du zeigst mir ja, doch du sagst nein;
    was mach' ich da, ich fahre heim.

  64. nach der reise aus der tiefe
    pulsiert an der oberfläche
    ein impuls, der sonst noch schliefe,
    wenn er seiner norm entspräche.

  65. ich spüre klar deine absicht,
    die du mir beharrlich verschweigst;
    doch momentan stört es mich nicht,
    wenn du in deinem bunker bleibst.

  66. gemeinsam bleiben sie einsam,
    wo der schauplatz am bildschirm zeigt,
    wie dieser anderswo sein kann,
    damit er ihre zeit vertreibt.

  67. die gier lockt mit bequemlichkeit,
    und weiß, wie sie die dummheit schützt;
    verlangt es die gegebenheit,
    wird auch gewalt dazu benützt.

  68. um meine zeit zu genießen,
    folgte ich dem inneren drang
    meine augen zu verschließen, -
    völlig spontan und frei von zwang.

  69. luxus ist menschliche wärme,
    doch es herrscht rundum die kälte;
    nicht überall ist man gerne,
    trotzdem man sich dies vorstellte.

  70. alles schlechte hat sein gutes,
    auch wenn ich es nicht sehen kann;
    die hoffnung stärkt frohen mutes
    zumindest den glauben daran.

  71. wär' ich auf einem der sterne,
    müsste ich auch noch zusehen,
    wie die menschen in der ferne
    mit dem planeten umgehen.

  72. der himmel ist zum greifen nah,
    gemeint ist die glückseligkeit, -
    stattdessen ist die hölle da;
    gemeinsam fehlt die einigkeit.

  73. 'intrigen kosten den frieden',
    war auf einem schild zu lesen;
    viel ist nicht übergeblieben,
    acht ruinen sind's gewesen.

  74. das blatt wendet sich im leben
    oftmals unvorhergesehen.
    dem geschehenen entwegen
    versucht man dies zu verstehen.

  75. den pflanzen wachsen die triebe,
    wenn der frühling vorzeichen zeigt;
    menschen sind bereit zur liebe,
    wenn ihre lust im körper steigt.

  76. den meisten menschen ist egal,
    wie es dir unter ihnen geht;
    denn scheinbar ist es ganz normal,
    dass jeder nur sich selbst versteht.

  77. jesus sprach einst weise worte,
    mohammed lehrte die wahrheit,
    buddha wies zum glück die pforte, -
    doch wir menschen pflegen das leid.

  78. zwar kann ich mir nicht vorstellen,
    dass mich die jagd nach mehr erfüllt,
    doch es steckt in meinen zellen -
    anzusammeln, was mich zumüllt.

  79. zeitweilig schaut man in augen,
    die erfüllt voll leben leuchten;
    andere machen mir glauben,
    dass sie das leben verscheuchten.

  80. wo einst die schornsteine rauchten,
    existiert heute kein leben;
    weil wir zu viele(s) verbrauchten,
    hat es keine mehr gegeben.

  81. ein fisch ganz tief am meeresgrund
    lebte einst fröhlich und gesund
    von seiner flosse in den mund ...

  82. langsam nimmt der winter abschied,
    damit der frühling ins land zieht;
    die vogelwelt zwitschert ihr lied,
    wo man die ersten blumen sieht.
    die natur bestimmt, was geschieht.

  83. stell dir vor, es gibt kriegsverbot,
    und die armut kennt keine not ...

  84. lüge mich doch noch einmal an,
    damit ich es dir glauben kann.

  85. das gesicht im hosenboden
    war schon lange auf den beinen;
    einmal wollte es nach oben,
    nur erfolg hatte es keinen.

  86. ich pflege manchmal selbstbetrug,
    um meinen mist nicht zu sehen;
    dann scheiß ich sicher neun mal klug,
    und will mich selbst nicht verstehen.

  87. wegen all diesen genüssen,
    die uns das leben täglich gibt,
    tritt man es achtlos mit füssen,
    bis man hilflos am boden liegt.

  88. es ist leicht sich zu entscheiden
    besser alleine zu bleiben.

  89. je mehr man im leben versucht,
    desto mehr gelingt einem nicht;
    auch wenn man die logik verflucht,
    fällt sie aufdringlich ins gewicht.

  90. vieles gilt es auszuleben,
    damit man möglichst nicht verpasst,
    sich den rest gut aufzuheben,
    bis man irgendwann den ballast
    beherzt beginnt abzulegen.

  91. für den anfang hatte man mut,
    der irgendwo verloren ging;
    was immer man dagegen tut,
    ist die wirkung oftmals gering.

  92. um gute laune zu spenden,
    solltest du dich an mich wenden ...



  93. yes, i guess, i love to hate stress

  94. ich seh' die neue serie
    am marktplatz der illusionen
    ganz aus antimaterie
    voller brandneuer visionen.

  95. wo mir steine im weg liegen,
    kann ich lebenslänglich zählen;
    oder nach meinem belieben
    die schönsten davon auswählen,
    um mich über sie zu freuen,
    und ihr sein zu respektieren;
    nebst die mühe nicht zu scheuen,
    manchen abzutransportieren.

  96. wir hinterlassen müllberge,
    und leben dabei nur gesund.
    wenn ich einmal im mist sterbe,
    kenne ich wenigstens den grund.
    doch egal wie ich verderbe,
    denke ich mir dabei 'na und'.

  97. so sehr ein gutes herz strampelt,
    wird es nur niedergetrampelt.

  98. dir bull shit einzuverleiben
    kannst du tun oder vermeiden.

  99. ich sage ihm zum dritten mal,
    dass mein vater nicht josef heißt;
    "jesus christ" - ist denn der normal,
    oder tatsächlich dumm und dreist?

  100. zu viel kann mir nicht genügen,
    und noch mehr ist zu ertragen!
    um die seele zu betrügen,
    opfere ich kopf und kragen.
    da gibt's nichts zu überlegen,
    geht es doch um's überleben.

 
  1. man tut, worüber man nicht spricht,
    man spricht davon, was man nicht tut;
    dafür gibt's das andere nicht,
    und außerdem wird alles gut.

  2. man lernt, mit scheiße zu leben,
    wo man hofft, man steht daneben.

  3. ich möchte mein leben spüren,
    bloss hat's mir niemand beigebracht;
    ich will mein leben berühren,
    und werde diese letzte schlacht
    erfolgreich gegen mich führen.

  4. besser ehrliches vergnügen,
    als niederträchtig zu lügen.

  5. manch undank ist der welten lohn,
    und viele leben gut davon.


  6. high fishshit
    is
    deep bullshit


  7. extravagant und ignorant
    beherrscht mein sein der alphafant.

  8. die wahrheit spricht man selten gern,
    denn sie wird oftmals abgelehnt;
    lieber hält man sich vom schmerz fern,
    und lässt die folgen unerwähnt.

  9. man lernt auf manches zu scheißen,
    und sich allein durchzubeissen.

  10. ich höre die menschen schweigen,
    die ihren kummer behalten,
    ich sehe, dass sie vermeiden,
    die peinlichkeit auszuschalten.

  11. wir müssen alles ausmisten;
    was nicht funktioniert, wird entsorgt.
    in säcken oder kisten,
    und containern, die man sich borgt.

  12. die sonne wird immer scheinen,
    solange ihre seele brennt;
    manchmal, wenn die wolken weinen,
    fühle ich mich von ihr getrennt.

  13. wo kann ich denn sterben lernen?
    muss ich hier ungelernt sterben?
    oder steht gar in den sternen,
    dass wir nicht mehr sterben werden?

  14. ich versuchte von überall
    irgendwie zu mir zu kommen;
    zum schluss habe ich radikal
    eine abkürzung genommen.
    ( Sat Aug 1 10:10:56 CEST 2015 )


  15. "warum seh' ich die sonne nicht?",
    fragte ich mich selbst in der nacht;
    ich vermisste das sonnenlicht, -
    soeben bin ich aufgewacht.

  16. ignorant und überheblich
    ist man lebensunverträglich.

  17. es ist alles ansichtssache,
    sowie oftmals nicht die wahrheit;
    wenn ich aus dem traum erwache,
    bleibt mir zum leben keine zeit.
    ( Sun Aug 9 09:27:37 CEST 2015 )


  18. die sinnvolle genügsamkeit
    bringt uns sicher wohlbefinden,
    und erspart eine menge zeit
    uns für überfluss zu schinden.
    ( Sun Aug 9 22:50:38 CEST 2015 )


  19. man lebt in unzufriedenheit,
    und nützt den konsum als ventil;
    in unserer modernen zeit
    verbrauchen wir oft viel zu viel.
    ( Wed Aug 12 07:31:12 CEST 2015 )


  20. ferngesteuert übersäuert, -
    ungescheuert runderneuert.
    ( Fri Aug 14 13:08:26 CEST 2015 )


  21. willst du das leben beachten,
    so sei ihm ein hilfreicher teil;
    denn am gabentisch zu schmachten,
    erfüllt dich mit seinem unheil.
    ( Sun Aug 16 13:29:26 CEST 2015 )


  22. wer in der pause cola trinkt,
    weil der burger entsetzlich stinkt,
    weiß über gesundheit bescheid,
    denn die gier nützt die möglichkeit.
    ( Sat Aug 22 23:35:13 CEST 2015 )


  23. die macht will erhalten werden,
    selbst wenn menschen dafür sterben.
    ( Sun Aug 23 10:55:35 CEST 2015 )


  24. du hast meine kraft genommen;
    mir ist keine mehr geblieben.
    um sie wieder zu bekommen,
    will ich lernen mich zu lieben.
    ( Tue Aug 25 20:41:05 CEST 2015 )


  25. ich verkaufe die freundlichkeit
    noch kaum gebraucht und gut gepflegt.
    nützen sie die gelegenheit,
    denn sie scheinen mies aufgelegt.
    ( Wed Aug 26 22:49:49 CEST 2015 )


  26. die früchte der freiheit fallen
    vom baum des friedens zu boden;
    wo sich aggressionen ballen,
    faulen die kerne hoch oben.
    ( Fri Aug 28 22:39:28 CEST 2015 )



  27. tabu
    ( Sun Aug 30 12:26:14 CEST 2015 )


  28. es gibt so viel, das man nicht weiß,
    und um so mehr, das man nur glaubt;
    jede dummheit hat ihren preis,
    selbst wenn sie mir den verstand raubt.

  29. bewacht der wille den frieden,
    blüht der fortschritt in der seele;
    will die gier den luxus kriegen,
    gibt der verfall die befehle.

  30. mancher ist am krieg beteiligt,
    weil der zweck die mittel heiligt.

  31. schlecht ist, wer für sich etwas tut,
    wovon andere nichts haben;
    für sich tun ist hingegen gut,
    wenn sie dafür danke sagen.

  32. wenn ich dein desinteresse
    irgendwann einmal vergesse,
    will ich nurmehr daran denken,
    mich anderswie abzulenken.

  33. konservativ ist destruktiv,
    so man das andere bekämpft;
    es sitzt so mancher unfug tief,
    wo er den optimismus dämpft.

  34. 'für die scherben glas schönfärben'
    könnte ich den wahnsinn nennen,
    um am weg in mein verderben
    an begierden zu verbrennen.

  35. wir verschwenden bis wir enden.

  36. morgen denke ich an gestern,
    damit ich weiß, was heute war;
    ich will ja wirklich nicht lästern,
    aber finde das sonderbar.

  37. kriege für die luxusschmiede
    bringen uns nur hass statt liebe.

  38. die direkte art ist zu hart, -
    besser bleibt man unverstanden;
    vielleicht bleibt einem so erspart,
    im ungewissen zu landen.

  39. auch das leben zu genießen
    lässt einen manchmal verdrießen.

  40. jenseits realer gedanken -
    frei von allen alltagssorgen -
    entsteht das sein ohne schranken
    durch die sehnsucht wahr geworden.

  41. ein zweifel kommt selten allein -
    ein ganzer haufen liegt vor mir;
    auch heute steig' ich nicht hinein,
    mein ziel vor augen im visier.

  42. wir wollen, was wir nicht haben,
    gierig nach dem unbekannten
    von der vorstellung getragen, -
    jedoch planlos im gesamten.

  43. du freust dich am tag auf die nacht,
    dann träumst du in der nacht vom tag,
    und hast darüber nachgedacht,
    was dir die zukunft bringen mag.

  44. sie reden über den fußball,
    doch wollen nicht fußball spielen.
    die masse bestimmt ihr schicksal
    als nur ein beispiel von vielen.

  45. man zieht über die andern her,
    wo man doch selbst viel besser ist;
    immer findet sich irgendwer,
    der schuld ist an dem ganzen mist.

  46. man diskutiert die gesundheit
    wenn das fast food besonders schmeckt;
    und vielleicht lacht der mund breit,
    falls man an diesem krank verreckt.

  47. beim provider ging nichts weiter;
    ich könnte sehr verärgert sein.
    lieber nehme ich es heiter,
    und bin halt anderswo online.

  48. der genuss ist oftmals dein feind -
    deine feinde sollst du lieben -
    wer dennoch den genuss verneint,
    hat sich für gutes entschieden.

  49. die chance verstanden zu werden,
    wird sich irgendwann ergeben;
    vielleicht muss ich zuerst sterben,
    um dieses glück zu erleben?

  50. den berg ab bin ich gestiegen,
    im dorf, da war die hölle los, -
    deshalb bin ich dortgeblieben;
    die katze lag auf meinem schoss.

  51. so wie ein fass ohne boden
    verschlingt die macht der gewohnheit -
    von der gier dazu erzogen -
    täglich, wonach ihr hunger schreit.

  52. wer zuletzt lacht, lacht am besten,
    habe ich irgendwann gehört;
    und dachte, ich will das testen, -
    doch hat das andere gestört.

  53. er verheimlichte sein wissen
    in egoistischer absicht,
    und verteidigte verbissen
    was seiner gesinnung entspricht.

  54. fern der weite liegt die nähe,
    wenn ich sie auch selten sehe.
    so ein umgedachtes wortspiel
    verführt oft zur nachdenklichkeit;
    vielleicht ist sie nur ein ventil
    schmerzender unverstandenheit.


  55. schlingwurm

  56. alles findet seinen ausgleich,
    jedes sein birgt für und wider;
    vieles wird hart und war so weich -
    manchmal ist uns das so lieber.

  57. einem tropfen folgt der regen, -
    von zeit zu zeit ein ganzer fluss;
    bei der liebe auch das leben,
    und diese meist dem ersten kuss.

  58. wo der schwarze regenbogen
    den himmel in zwei stücke teilt,
    steigt eine wolke zu boden,
    weil sie sich entsetzlich langweilt.


  59. dont kill me

  60. wann wird im geschichtsbuch stehen,
    dass es einst leid in kriegen gab?
    heute das letzte zu sehen
    brächte den ersten friedenstag.

  61. solange du den weg nicht gehst,
    wirst du ihn schlecht beurteilen,
    weil du durch lesen kaum verstehst,
    was dein herz vermag zuweilen.

  62. wohin führt mich dieses leben -
    was wird in zukunft passieren?
    es muss etwas neues geben,
    um mich zu interessieren.

  63. ich kenne unsinn, der macht sinn
    und auch verluste als gewinn.

  64. als wahl der qual ein wasserstrahl
    ist im kanal total normal.

  65. schuldlose andeuterinnen
    voll enttäuschter erwartungen
    könnten die party verstimmen.
    es folgen unterhaltungen ...

  66. statt fisch und brot vom stier der kot
    zum abendrot war ein gebot.

  67. liebe ist ein guter schlüssel, -
    im alter ist es die schüssel.


  68. rastaspinne
  69. ein weiser meinte zum andern
    beim in dimensionen wandern:
    "den infantilen intellekt
    habe ich vor kurzem entdeckt;
    er bietet vor- und nachteile,
    doch viel zu viel langeweile."

  70. finden der zusammenhänge
    schafft gedankliches gedränge.

  71. mieses übel bleibt verlässlich
    ein leben lang unvergesslich.

  72. ehrlich sind, die wenig haben,
    sonst kann man das selten sagen.

  73. da nun wahr wird, was ich wollte,
    ist es, dass ich gehen sollte.

  74. die musik gehört mir immer
    an jeden ort, - und im zimmer
    dient sie auch als hoffnungsschimmer.

  75. was immer entsteht, das vergeht,
    damit das leben fortbesteht.

  76. man singt lieder für die liebe
    in der welt der gegensätze;
    man schiebt waffen für die kriege
    und verletzt naturgesetze.

  77. ich wollte wissen, wer du bist,
    doch erfuhr nur, was du vermißt;
    da dachte ich, wenn das so ist,
    dann behalte dir deinen mist.

  78. immer möchte ich dir danken, -
    jetzt ist mir danach zumute;
    hab' dank für liebe gedanken,
    deine energie ist gute.

  79. der dickhäuter zum andeuter,
    "du bist energieausbeuter;
    besser trinkst du deine kräuter, -
    vielleicht bist du dann erfreuter."

  80. ihr habt alle viel spaß gehabt,
    nur mir ist er abgegangen;
    es sei somit danke gesagt, -
    mehr kann ich wohl nicht verlangen.

  81. für den luxus sterben leute, -
    selten ist einem das bewusst;
    wertlos macht erwerb die beute,
    doch befriedigt er die kauflust.


  82. sugar babe

  83. ich verkaufe ihnen strahlen -
    besondere, die noch leben -
    wenn sie mir genügend zahlen
    und zeit zur herstellung geben.

  84. das verlangen ist erloschen
    nur die sehnsucht ist geblieben;
    irgendwann gab es noch groschen,
    und die zeit ließ sie einst liegen.

  85. läuft der mensch in sein verderben,
    will er oft nicht klüger werden.

  86. wellen deines spirits schwingen
    zeitlos neben dem raum vorbei;
    wenn sie dein gefühl mitbringen,
    machst du im herz die liebe frei.

  87. du sollst handeln wie ich denke,
    denn das gehört zum guten ton.
    du wirst sein, wohin ich lenke;
    alle wege führen nach rom.

  88. auf dem schild stand 'love, fuck & more' -
    schräg, wie ich fand, doch das kommt vor.

  89. wisser reden hinter dir her;
    wisser, die es besser wissen,
    wissen über dich immer mehr,
    als sie ihr wissen vermissen.

  90. manche kluge sprüche am klo
    sind von fragwürdigem niveau:
    'fisch und brot sind vergangenheit,
    bier und dope bestimmen die zeit.'

  91. man kann nur geben, was man hat,
    und wird erleben, was man tat.

  92. nach dem glück habe ich gesucht,
    jedoch nur pech dabei gehabt;
    gestern habe ich noch geflucht, -
    und heute 'lebe wohl' gesagt.

  93. die natur wird immer schlechter, -
    darum kümmern sich die schlächter.

  94. ist einmal die natur zerstört,
    wurden warnungen überhört.

  95. wenn du der erde dankbar bist,
    weil sie die lebensader ist,
    fühlst du, das leben zu schätzen,
    anstatt dich gestresst zu hetzen.

  96. präge einen spruch der liebe
    am morgen gleich nach dem frühstück,
    und baue so eine stiege
    auf einem weg zu deinem glück.

    ( hast du sie erst einmal gebaut,
    kannst du sie hinunterpoltern, -
    und holst dir eine holde braut,
    um mit ihr das pech zu foltern. )

  97. dank gerüchten als hirndünger
    bin ich heute wieder dümmer.

  98. irgendjemand ist immer schuld,
    denn zum denken fehlt die geduld.

  99. bitte mich nicht anzusprechen,
    denn das wäre ein verbrechen.

  100. ich wünsche dir - und das ist wahr, -
    ein erfolgreiches neues jahr!
    pro shit 2016
 
  1. wer sich am weg die distanz spart,
    bewegt sich im kreis um den start.

  2. leichter ist verzeih' zu sagen,
    als um erlaubnis zu bitten;
    die verantwortung zu tragen
    gehört zu den guten sitten.

  3. solange man sich freuen kann, -
    wenn auch nur aufs nächste leben, -
    wird es gewiß doch irgendwann
    manch schöne momente geben.

  4. die liebe zum fassadenkult
    ist mancherorts sehr ausgeprägt;
    ohren der wände haben schuld,
    die nur ein ziegelstein erträgt.

    respect

  5. jeder mensch versteht sich so gut,
    wie es sonst kein anderer tut;
    unverstanden wächst der unmut,
    auf dem das phänomen beruht.

  6. ich weiß viel, und kenne wenig.
    auf zum ziel, das dauert ewig!

  7. neues ist bald alt und schäbig, -
    wer viel hat, verwendet wenig.

  8. ich bin die ganze zeit mobil -
    von meinem handy abhängig;
    mein handy ist mir nie zu viel, -
    es ist so brav und anständig.
    ich lerne es schon auswendig.

  9. am schönsten ist es frisch verliebt,
    wenn man die maske nimmt und gibt;
    es kommt die zeit, wo man sich trennt,
    meist sobald man die wahrheit kennt.

  10. das leben gedeiht im frieden, -
    seine würde stirbt in kriegen.

  11. das leben in dir gleich in mir,
    wie in pflanzen und jedem tier
    verdient respektiert zu werden,
    denn ich will zufrieden sterben.

  12. mein herz, das du verstoßen hast,
    empfindet dich als große last.

  13. der teufel aß engelsflügel,
    damit der engel bei ihm bleibt;
    beim höllenritt hält die zügel,
    wer sich den teufel einverleibt.

  14. willst du meine liebe haben, -
    gleich dem stück fleisch aus der kühlbox,
    musst du mich nach hause tragen.
    es wäre mir zu paradox,
    mich der liebe zu entsagen.

  15. wer früher stirbt, ist länger tod, -
    wer später lebt, ist bald in not.

  16. gesundheit heißt die verpflichtung, -
    manch essen sorgt für vernichtung.

  17. mir tut's gut, wenn hunde hecheln, -
    so bekomm' ich hier ein lächeln.

  18. frischer kaffeeduft in der luft
    weht mir morgens ins nasenloch,
    als eine zarte stimme ruft:
    "mein schatz, wie lange brauchst du noch?"

  19. hier werde ich alt und kälter;
    bin ich im aschenbehälter?

  20. günstig lebt man mit hausverstand, -
    denn teuer ist, wer ihn betont;
    den meisten ist das lang bekannt,
    der rest kauft schlecht wie schon gewohnt.

  21. bei uns herrschen weise distanz
    und präpotente arroganz.
    wichtig ist und bleibt toleranz.

  22. wenn wir die kopfwehtabletten
    beim saufen nicht in uns hätten,
    wäre der rausch nur halb so gut.
    und morgen wär' der schmerz akut.

  23. interessant ist der instinkt,
    denken wir doch an die liebe;
    da riecht plötzlich gut, was sonst stinkt, -
    dank der ausgelebten triebe.

  24. christus lehrte nie rassismus!
    ebenso nicht der buddhismus.
    und lese ich aus dem koran,
    ist auch nichts rassistisch daran.

  25. wer nur hört, was er hören will,
    versteht vom ganzen meist nicht viel.

  26. der erste blick ist entscheidend,
    und sein eindruck manchmal bleibend.
    endet darum jauchzen leidend?

  27. wo gerüchte nie verstummen,
    da ist die zuflucht der dummen.

  28. das kerzenlicht am stillen ort
    schimmert von der scheidungstorte;
    und manch unnsinnigkeiten dort,
    wie die 'gevögelten' worte
    von der humorvollen sorte.

  29. so viele wollten sich melden,
    von denen ich nichts mehr hörte;
    selten denk' ich an die helden,
    und daran, dass mich das störte.

  30. die anderen sind immer schuld,
    hat man mir einst mitgegeben;
    da vorn' der typ am rednerpult
    pocht darauf derart zu leben.

  31. ob nun jung, dumm und gefräßig,
    oder alt, stur und gehässig, -
    besser lebt sich's mittelmäßig,
    als zu extrem und aufsässig.

  32. der affe nimmt die bananen
    um deren fruchtfleisch zu fressen,
    die wir herren wie auch damen
    ihres geschmacks wegen essen.

  33. so weit auseinander klaffen
    für mich praxis und theorie;
    zu leben will ich noch schaffen
    in einer nützlingskolonie.

  34. so ein schimpffluch ist kein gesuch,
    und eignet sich kaum zum küssen;
    da ist noch ein ganz netter spruch,
    "leck' mich doch an meinen füssen!"

  35. zu faul zum stehen war die acht,
    da drehte sie sich zur seite;
    ich hatte fast schon den verdacht,
    sie ging zu sehr in die breite.

  36. wirklich traurig ist zu wissen,
    einen holzweg zu beschreiten;
    und lebt man noch so beschissen,
    braucht man darum nicht zu streiten.

  37. nach vielen abhängigkeiten
    zeigen uns annehmlichkeiten
    unerwartet schlechte seiten.

  38. freundlichkeit kostet heute geld,
    hier in diesem menschenhaufen,
    da niemand etwas von dir hält,
    wenn du kommst, um nichts zu kaufen.

  39. ist denn der menschliche albtraum
    der egoistische abschaum?

  40. der mensch wird immer gescheiter,
    doch bleibt konstant unbescheiden.
    macht er unbelehrbar weiter
    zerstörung voranzutreiben?

  41. sag, waren die pharisäer
    wirtshaussteher, kirchengeher,
    und obendrein wortverdreher?

  42. alles wissen menschen von dir,
    auch wenn sie dich gar nicht kennen;
    beschwer' dich nicht, das ist so hier, -
    ein ausweg heißt davon rennen.

  43. einsicht, ansicht und umgekehrt
    schafft umsicht, die freisicht gewährt.

  44. es ist schade um das gute,
    wo das schlechte ist das rechte;
    mir ist nicht danach zumute,
    was mir optimismus schwächte.

  45. kann man den punkt nicht verstehen,
    ist er zu klein ihn zu sehen.

  46. man sagt, die zeit heilt die wunden,
    doch hat keine zeit gefunden.

  47. zu viele schaffen und raffen
    für die hölle im paradies;
    bei macht und geld sprechen waffen,
    wo menschen die vernunft verließ.

  48. schön ist, wenn man endlich vergißt,
    was man lange schmerzhaft vermißt.

  49. du musst auf ihren kopf schlagen,
    dann werden sie respekt haben.


  50. wieviel plastik ist im essen?
    wird das irgendwo gemessen?

  51. zerstören "wir" das gleichgewicht,
    hat sich die herde vermenschlicht.

  52. der himmel wird uns versprochen,
    wo sie uns die hölle bieten;
    ist ihr letztes wort gebrochen,
    werden sie den tod vermieten.

  53. manchmal zieht man seine lehren
    mit dem wunsch, dass sie nicht wären.

  54. ein jeder liebt die freundlichkeit,
    doch vielen fehlt dafür die zeit.

  55. die menschen wollen nur haben.
    sei doch so und mache noch das, -
    distanz dazu kann nicht schaden;
    zu vielen fehlt das mittelmaß.

  56. tage werden wieder länger;
    der frühling tut sein kommen kund.
    zeitiger zwitschern die sänger;
    vögeln hört man zur morgenstund'.

  57. die viel schockolade essen,
    kann man für den sex vergessen.

  58. komm' ich im leben auch herum,
    ist zu hause mein sterbeplatz;
    manchmal frage ich mich, warum -
    finde ich daheim keinen schatz?

  59. ganz egal wo ich leben will,
    zu hause sterbe ich am ziel.

  60. und fragst du mich noch, weswegen
    bin ich eigentlich dagegen,
    dann müsst ich zur antwort geben,
    einfach erklärt, will ich leben.

  61. den finger hab' ich gegeben,
    meine hand hab' ich verloren,
    meine seele nahm der segen;
    dafür wurde ich geboren.

  62. die anderen sind immer schuld, -
    ansonsten fällt mir niemand ein;
    das ist hier der gesellschaftskult, -
    das leben kann so einfach sein.

  63. wo jeder nach dem meisten schreit,
    kommt irgendwann die karge zeit.

  64. wird digital die politik,
    gibt ein roboter versprechen
    durch einfache automatik;
    er lässt sich gerne bestechen -
    mit guter wortakrobatik.

  65. ein lächeln hätte mich gefreut;
    die erwartung hab' ich bereut.

  66. einen vorteil hat das sterben, -
    es kann nurmehr besser werden.

  67. lass es bleiben dich zu meiden!

  68. menschen, die stressgeplagt hecheln,
    haben keine zeit zum lächeln.

  69. die menschen sind unglaublich krank;
    nur ich bin gesund - mir sei dank!

  70. diese geheimnistuerei
    um reichtum und macht zu haben,
    ist quasi eine schweinerei,
    der es galt adieu zu sagen.

  71. aladin zur wunderschlampe,
    'ich sehe nur meine wampe ...'

  72. ich gehe auf dämonenjagt,
    weil mich die trophäenlust packt;
    die geister aus dem alkohol
    sorgen sich heute um mein wohl.

  73. was man im leben so wollte,
    war im wesentlichen nicht viel;
    selbst wenn vieles nicht sein sollte,
    kommt man sicher ans letzte ziel.

  74. das zweiunddreissig-kornweckerl
    enthält zweiunddreissig körner;
    ein stier ist zier am tischdeckerl, -
    langsam wachsen mir die hörner.

  75. würde man den krieg beenden,
    bräuchten wir weniger spenden.
    wer verursacht diese kosten -
    und wie nennt sich dieser posten?

  76. du schützt mit deinem gehabe
    deine unerfüllte sehnsucht,
    bist dir selbst die größte plage,
    und verdirbst, wie die faule frucht.

  77. du bist wie die vogelmutter,
    die vor des jägers zähnen fliegt,
    wenn er die kücken als futter
    für seinen vogelschmaus nicht kriegt.

  78. die theorie lebt sich meist leicht,
    was für die praxis selten reicht.

  79. wer immer nur die wahrheit spricht,
    den liebt diese gesellschaft nicht.

  80. bei einer netten begegnung
    ist das schöne die erregung.

  81. man zieht über andere her,
    weil über diese lacht man mehr;
    zum handkuß kommt ein anderer,
    denn schuld ist immer irgendwer.

  82. man redet über gesundheit, -
    da weiß man viel und ißt gescheit.

  83. ein neuer ausdruck ist "landern",
    der vor einiger zeit entstand;
    hinterrücks reden von andern
    heißt dieses wort, dass man erfand.

  84. distanz füttert die einsamkeit,
    die laut nach mehr gesellschaft schreit.

  85. wir menschen sind wissbegierig
    und von natur aus meist schwierig.

  86. soll man sich dafür genieren,
    andere auszustallieren?

  87. ist das fass übergelaufen,
    pfeift man auf den ganzen haufen.

  88. ja, ich sollte was ich wollte,
    doch weil ich darüber grollte,
    trank ein anderer die molke.

  89. am klo stand "ein schatz für den spatz'" -
    was ist das für ein dummer satz?

  90. es lohnt nicht die zu bekämpfen,
    die den optimismus dämpfen.

  91. stehst du draußen oder drinnen, -
    willst du nehmen oder geben,
    aufhören oder beginnen
    dein sein im moment zu leben?

  92. die erfahrung hat mich gelehrt,
    dass mich dein problem nicht mehr schert.
    du hast mir kürzlich umgekehrt
    ignorant die hilfe verwehrt.

  93. einige, die dich belügen,
    die mißtrauen dir am meisten;
    dem ist noch hinzuzufügen,
    dass sie sich zusätzlich leisten,
    dich hinterrücks falsch zu rügen.
    halte abstand zu solcher schand',
    sie sind zum schaden für ihr land.

  94. wo sie unwahres verbreiten,
    lohnt es nicht, darum zu streiten.

  95. wo sie gerüchte erzählen,
    ist das weiseste zu fehlen.

  96. im wirtshaus schwingt er reden,
    daheim schlägt er frau und kinder;
    der pfarrer hat ihm vergeben, -
    straffrei bleibt der menschenschinder.

  97. ich denke nach, was alles war, -
    im hirn, da zirpt die vogelschar;
    ihr lied, das klingt so wunderbar,
    und stellt das wahre lieblich dar.

  98. ist dir übel über dem kübel,
    verdarb den spaß das letzte glas.

  99. ist das hier das wartezimmer
    schweigsamer marionetten,
    die alle mitsamt wie immer
    gerne vieles anders hätten?

  100. verantwortung abzugeben!
    mich trifft keine schuld im leben,
    denn das käme ungelegen.
    sie stört am sonntag den segen.

 
  1. wo nehme ich die stimmung her?
    da lauert überall nur frust;
    irgendwo lächelt irgendwer -
    den ort hätte ich gern gewußt.

  2. mehr leben im moment leben
    lässt mich diesen tag gewinnen;
    den gewinn dem frieden geben
    dient den positiven dingen, -
    sei das gute mein bestreben!

  3. ich habe dich einmal gefragt,
    und deine antwort war schweigen;
    trotzdem es mir wenig behagt,
    lasse ich zu fragen bleiben.

  4. wenn heute ein gefühl entsteht,
    hängt zumeist begehren daran;
    wem heute sein gefühl vergeht,
    der weiß, dass man enttäuscht sein kann.

  5. frei von erwartung zu leben
    mag auch erleichtern zu handeln;
    zu lernen, danach zu streben,
    erfordert schlicht sich zu wandeln.

  6. lasse die hinterrücks reden,
    welche charakterlos leben.

  7. wie hinterzimmerfaschisten
    leiden sie an engstirnigkeit, -
    es sind die kranken rassisten
    in befremdender eigenheit.

  8. der tag tut so gut im leben, -
    die nacht ist bereits vergeben;
    man ist zufrieden deswegen, -
    oder will es sich einreden.

  9. wo jede/r lügen hören will,
    ist das weiseste zu schweigen;
    schließlich bleibt mir noch das ventil,
    meinen kummer aufzuschreiben.

  10. möchtest du dich selber küssen,
    wirst du beweglich sein müssen.

  11. das schlechte wurde immer mehr,
    das gute ist schon lange her ...

  12. nur ein wort hätte schon gereicht,
    damit harmonie entstünde;
    dass keinem ein solches entweicht,
    hat auch verschwindende gründe.

  13. hunde wollen sich begrüßen,
    menschen oft nur weil sie müssen.

  14. liebe hindert mich zu hassen,
    doch der hass lässt mich nicht lieben;
    irgendwo abseits der massen
    finde ich in mir den frieden.

  15. die hoffnung hat sich nie erfüllt, -
    sie liegt da hinten zugemüllt.

  16. schwestern, seid mir gute brüder, -
    brüder, seid wie gute schwestern.
    schwestern, macht die brüder klüger;
    brüder, lasset schwestern lästern,
    denn heute wird schon bald gestern.

  17. lustig, wie die menschen schauen,
    die sich nichts sagen getrauen, -
    traurig, was die leute reden,
    die irgendwas von sich geben;
    vielleicht ist es auch umgekehrt,
    was irgendwo niemanden schert.

  18. höre heute auf die kinder,
    lerne dabei von den alten -
    bleibe ein flexibler finder,
    um die balance zu erhalten,
    und dein dasein zu entfalten.

  19. auch sinnlosigkeit ist sinnvoll,
    wenn sie zur abwechslung sein soll.

  20. die phänomene des lebens
    sind elemente des gebens.

  21. und sollte ich im unrecht sein,
    bin ich damit selten allein.

  22. das gute gehört zum schlechten,
    sowie die linke zur rechten;
    mühsam ist es mich zu schützen,
    will ich diesem sein hier nützen.

  23. was ist im leben schon perfekt?
    vielleicht der akt, wie man verreckt.

  24. das leben ist die parodie
    auf die vermisste harmonie.

  25. wo ist die andeuterstrasse?
    sie kommen doch dort eben her;
    sie und mit ihnen die masse
    wissen sicher bei weitem mehr.

  26. ich wünsche dir nur das beste,
    so du jetzt bitte verschwindest,
    und dass du auf deinem feste
    irgend einen lover findest.

  27. die boten gottes sind engeln, -
    menschen des teufels gesandte,
    die vor ihrer hölle drängeln,
    als gäbe es das brisante.

  28. die muster werden bewußter,
    während jahre ins land ziehen;
    wohl erhält man sich den guster,
    um dem alltag zu entfliehen;
    wann ist der verderb gediehen?

  29. dem weg geht ein entschluss voran,
    damit die hoffnung sehen kann,
    was der wille täglich bewegt,
    wenn der geist sein dasein auslebt.

  30. du kommst, schaust, und gehst wieder fort, -
    du bist nicht da, ich bleibe dort,
    doch warum sagtest du kein wort -
    gedankenlesen ist kein sport.

  31. wir hätten viel schaffen können, -
    miteinander auf dieser welt;
    weil wir dies nur uns selbst gönnen,
    bleibt der erfolg dahingestellt.

  32. siehst du denn das universum
    als dein privates eigentum?

  33. wo dir vor menschen täglich graust,
    du hungrig vegetiertst, statt haust,
    da dich schon bald der affe laust.

  34. das leben bietet stationen, -
    man erfährt stimulationen
    durch gute konstellationen, -
    fallweise sind situationen
    wiederum eskalationen.

  35. an manchem ort ist man daheim,
    anderswo hingegen allein.

  36. sie lügen für ihren vorteil -
    und zu unser aller unheil.

  37. im auto muss es rauchfrei sein,
    nach draußen stinkt der dreck allein.

  38. die umwelt wird weiter zerstört,
    bis das geld niemandem gehört.

  39. wenn es keine bäume mehr gibt,
    kaufen wir welche aus kunsstoff.
    plastik ist eben sehr beliebt,
    denn dieses macht uns frei von zoff.

  40. da drüben ist dieser ausgang,
    wo das leben vielleicht beginnt.
    an dem eingang ist ein aushang,
    wo steht, wer dein leben gewinnt.

  41. wir sind vor allem neugierig, -
    und vielleicht ein bisschen schwierig.

  42. die sprache würde abgeschafft, -
    empfahl in handschriftlicher form
    die bunte handy-gemeinschaft
    in der neuen mobil-laut-norm.

  43. einst versuchte ich freundlichkeit,
    war höflich und auch hilfsbereit,
    doch das war leider nicht gescheit.
    man wird von allen ausgenützt,
    bis man sich vor dem übel schützt!

  44. es macht ignoranzverhalten
    im gesicht unschöne falten.

  45. der heilige schuhabstreifer
    ist bei uns vom strom abhängig;
    morgen sind wir etwas reifer,
    und vielleicht ein schuh abgängig.

  46. wer die rechnung ohne gast macht,
    der am ende recht selten lacht.

  47. nicht nur dein salz in der suppe
    ist dem salzamt heute schnuppe;
    denn ist die suppe versalzen,
    waren gedanken beim balzen.

  48. möglichst kompliziert, indirekt,
    hinterrücks, unausgesprochen,
    sowie ausschließlich verdeckt
    wird hier das mobbing verbrochen.

  49. ich lebe für meine tasche.
    das entspricht doch deiner masche?

  50. mach doch, dass die sonne scheine,
    weil ich deinentwegen weine.

  51. genuss führt sehr oft zum leiden,
    ist die gier doch schwer zu meiden.
    warum wollen wir all den schrott,
    und wie entkomme ich dem trott?

  52. einzig alleine sein befreit
    von hiesiger abschätzigkeit.

  53. ich danke für deinen fußtritt,
    und zeige dir den höllentrick.



  54. schmarotzer und kübelkotzer,
    schleimrotzer und spiegelglotzer,
    scheinprotzer und dauermotzer, -
    da wird man gesellschaftstrotzer ...

  55. es hilft nicht, bitte zu sagen, -
    das heißt oft sich selbst zu schaden;
    warum sie sich halb erschlagen,
    scheint sinnlos zu hinterfragen.

  56. die menschen leben alleine, -
    im rudel - jedem das seine.

  57. mir fehlt jede lebensfreude,
    wenn ich mich dem wahnsinn beuge.

  58. unser täglicher überschuß
    ist der wegweiser zum verdruß.

  59. da wird mein sorgenbehälter
    jeden tag um einen älter.

  60. und ja nichts persönlich nehmen,
    die hand vorhalten beim gähnen,
    keine tatsachen erwähnen,
    für die sich andere schämen, -
    und sich nach dem ende sehnen.

  61. spiegel meiner miesen seiten,
    hilf mir diese abarbeiten.

  62. der wiener ist musikalisch,
    und nebenher mitunter stur;
    er liebt bier, wein, schnitzel und fisch
    für die große paperla-dur.

    ( wienerisch = deutsch
      paperl = essen
      pappn = mund   paperladur = viel sprechender mund,
       vgl.: dera rennt de paperladur wia aufzog'n .. )

  63. wo dich vergangenes verdrießt,
    wird dir die erfahrung bleiben,
    die dir das wohlfühlen vermießt,
    um sich als zukunft zu zeigen.

  64. du fragst nach meiner gesinnung, -
    ich bin in der 'scheiß drauf' stimmmung,
    fühle mich nur wie so ein rind,
    dem sein mageninhalt abging.

  65. ich bin nüchtern viel zu schüchtern.

  66. die sinnhaftigkeit ist sinnlos,
    wo man sie schä(n)dlich missachtet;
    der schmerz des verlangens ist groß,
    wenn man nach begehrtem schmachtet.

  67. soll der bauchlenkerführerschein
    schon nächstes jahr verpflichtend sein?
    wenn man das lenkrad vorversetzt,
    wird das bauchwachstum eingeschätzt.

  68. da werden roboter gebaut,
    die arbeitsplätze ersetzen,
    damit man ratlos umherschaut.
    was ist mit den arbeitsplätzen?

  69. ach herrje - oh du lieber schwan,
    da ist noch eine feder dran ...

  70. da lehrt menschliches verhalten
    den teufel die hände falten.

  71. die religiöse dominanz
    bestimmt die menschliche kultur;
    zieht man geschichtlich die bilanz,
    erscheint manches reichlich obskur.

  72. nun habe ich aufgegeben;
    du magst nach anderem streben,
    doch ich will es nicht erleben.

  73. die kappe hält nie die klappe.





  74. general 'low-fly' flow too high,
    and sergeant 'why-die' whatched the sky,
    when major 'i-lie' cried "good bye".




  75. da wirkt alles ferngesteuert;
    kameras üben kontrolle.
    bin ich denn schon so bescheuert?
    doch sei es, wie es sein solle.

  76. die liebe geht durch den magen,
    darum koch' ich an den tagen,
    wenn hungergefühle plagen.
    mir "ich liebe dich" zu sagen
    kann beim essen auch nicht schaden.

  77. jedes ding kann ich mir leisten,
    nur ein gefühl gibt's, das mir fehlt;
    das glück begehrt man am meisten,
    weil glück ist, was im leben zählt.


  78. egal, was wo geschrieben steht,
    erlebst du den wind, wie er weht.


  79. liebe schmerzt
  80. ich bin die ablehnung gewohnt;
    es lebe, wer sich selbst belohnt!

  81. auf deinem anstrengenden weg
    in den hafen der zweisamkeit
    sind geschenke wie ein beleg
    für die partnerschaftliche zeit.

  82. schon als kind wird man belogen;
    zu ostern und zu weihnachten
    wird selbst die wahrheit betrogen,
    wofür wir das sparschwein schlachten.

  83. gleich einem faustschlag aufs auge, -
    damit schlechtes gut zu sein scheint,
    ist menschlicher aberglaube
    dem wissen ein mächtiger feind.

    oder:

  84. gleich einem faustschlag aufs auge
    ist wohl des wissens größter feind
    mein menschlicher aberglaube,
    wenn mir das schlechte gut erscheint.

  85. ein schwein meint zu dem daneben,
    als dreckmensch sollte man leben.

  86. im auto glänzt alles sauber,
    doch aussen stinkt der ölsauger,
    und zerstört unsere umwelt.
    übrig bleibt vielleicht das geld,
    ein nichtraucher als toter held,
    aber niemand, dem das gefällt.

  87. wer fliegt zur umweltkonferenz,
    um die umwelt zu zerstören -
    für argumente samt tendenz
    einmal damit aufzuhören?

  88. am besten bleibt man zu hause, -
    stimmungsurlaub sozusagen -
    von den bösen blicken pause
    schafft zumindest wohlbehagen.

  89. hier steigt man dir auf die zehen,
    verlangt, dass du dich entschuldigst,
    und wird dabei nie verstehen,
    dass du den täter nicht huldigst.

  90. am rücken trage ich ein w,
    und auf der stirn ein großes t;
    dafür darf ich steuern zahlen,
    und die werbung vor den wahlen.

    ship ahoi ...

  91. buchen sie die realität!
    bis zu ihrem letzten gebet
    ist es auch für sie nie zu spät,
    wenn bei uns ihr geld eingeht.

  92. unsere eine wahrheit zählt,
    wobei noch ihre spende fehlt.
    der frühspenderbonus gilt jetzt, -
    sparen sie bei uns bis zuletzt;
    ihr beitrag wird von uns geschätzt!

  93. das gegenteil ist oftmals geil ...

  94. setzte ich mich hin zum schreiben,
    damit du sonnenstrahlen fühlst,
    wird wind die wolken vertreiben,
    die du im selbstmitleid durchwühlst.

  95. jeden tag fragte ich 'wozu', -
    jeden tag fragte ich 'fehlst du?',
    täglich hat's weniger genagt, -
    wann habe ich zuletzt gefragt?

  96. wer den menschen sorglos vertraut,
    den man öfters über's ohr haut.
    oder
    wer den menschen sorglos vertraut,
    der oftmals durch die finger schaut.
    oder
    wer den menschen sorglos vertraut,
    dem wird hier das leben versaut.

  97. es wäre gar unerträglich,
    würden sie länger ausharren, -
    alle diese blicke täglich,
    die da deinem arsch nachstarren.

  98. vorsicht vor den gesichtslosen!
    sie verschenken falsche rosen!

  99. ein arschgesicht mit nasenloch
    ist ein guter gerüchtekoch!

 
  1. die anderen kennen sie gut,
    und man weiß, was der nachbar tut.

  2. aus falscher liebe wird der hass,
    aus echter liebe wird trauer;
    was einen ärgert, macht auch spaß,
    die süße ist selten sauer.

    zwiebelgesicht

  3. eine träne aus dem gesicht
    würzt salzig das zwiebelgericht.
    sie sucht den frieden zu giessen,
    wo sie ihn verkommen ließen.

  4. was macht's aus, ob man denken kann, -
    braucht es dafür intelligenz ?
    wo findet man einen fachmann
    im fall der meinungsdivergenz ?

  5. die natur ist schön und brutal, -
    und der mensch ein teil ihres seins;
    aus ihm wurde ein akutfall
    in seiner rolle des prüfsteins.

  6. bei uns herrscht die unehrlichkeit, -
    dazu wurden wir erzogen;
    wir bezahlen für unser leid, -
    dafür werden wir belogen.

  7. das restaurant ist stadtbekannt;
    dort trinkt man bier aus der dose.
    die pizza hängt vom tellerrand,
    wie der bauch über die hose.

  8. die zu viel von allem haben,
    oftmals über vieles klagen.

  9. manche lachen in dein gesicht,
    wo hinterrücks man schlechtes spricht;
    zum lachen ist das leider nicht.

  10. falls du dir etwas erwartest,
    so solltest du das aussprechen;
    und weil du dir dieses spartest,
    wünsch' ich dir gut durchzuzechen!

  11. ich hatte mein glas erhoben,
    und noch einen schluck erwogen,
    da flog eine fliege hinein,
    und trank vor mir von meinem wein.
    morgens hörte ich ihr summen
    in meinem kopf schmerzhaft brummen.

  12. lies vor, was in den wolken steht, -
    gerne in des windes sprache;
    falls du weißt, wie das blasen geht,
    spruckt das feuer dir der drache.

  13. ich übe zwar regelmässig,
    doch bin ich dumm und gefrässig.

  14. unsere umwelt wird verdreckt,
    weil macht und geld dahinter steckt;
    rauchen schadet der gesundheit, -
    wir sind so wahnsinnig gescheit ...

  15. ganz nebenbei sei noch erwähnt,
    du hast mich zu oft abgelehnt,
    sodass ich anderswo gebe,
    was ich in dem leben lebe.

  16. versetzt mein glaube die berge,
    werden die zweifel verschwinden,
    damit ich frei der furcht sterbe,
    um meinen frieden zu finden.

  17. ein totes gefühl ist nicht gut,
    doch besser, als wenn es weh tut.

  18. man tut sich schwer aufzugeben,
    was man einmal wirklich wollte.
    das ende gehört zum leben,
    auch wenn es anders sein sollte.

  19. in einem ignoranzverein
    erlernt man ignorant zu sein.

  20. toleranz hat eine meinung;
    tritt rassismus in erscheinung,
    wird menschlichkeit zur verneinung.


  21. die menschen bringen menschen um,
    nur weil sie anderes glauben;
    rassisten sind gewiss so dumm,
    wie eine handvoll weintrauben.

  22. die innere revolution
    ist die optimale option.
    sie wendet dein sein zum frieden;
    die externe führt zu kriegen.

  23. umso weniger ich habe,
    desto mehr existiert für dich;
    es ist zeit, dass ich dir sage,
    meine energie brauche ich.

  24. nach einer einsamen reise
    durch die instanzen im leben
    bin ich älter, doch nicht weise,
    um mich der erde zu geben.
    zwiebelgesicht

  25. mag sein, mein körper geht flöten,
    doch der tod kann mich nicht töten ..

  26. mein vorsatz ist seit langer zeit
    frei von seiner abhängigkeit.

  27. was du brauchst, das kannst du haben, -
    was du willst, kann ich nicht tragen.

  28. sie haben "shut up" geschrien,
    ganz laut und ununterbrochen.
    um hörbar umherzuziehen;
    ein paar sind rufend gekrochen.

  29. jetzt gibt's den neuesten renner -
    vom dschungel ein geiles gefühl;
    auch neu für profis und kenner
    frisch verpackt in ein molekül!

  30. ich sah wenige gesichter,
    die alle so leblos schienen, -
    den augen fehlen die lichter
    in diesen finsteren mienen.

  31. besser ist ein einsamer kampf,
    als dieser geplauderte dampf.

  32. millionen sind da für dein spiel,
    das ich schon lange nicht mehr will.

  33. meine sorgen gibt es morgen,
    wie sie schon gestern bestanden;
    sie sind leider mehr geworden,
    anstatt dass welche verschwanden.

  34. wo man gewinnern smartphones schenkt,
    für die viele menschen sterben,
    hoffe ich, dass man daran denkt,
    und menschen gescheiter werden.

  35. befriedigung der biogier
    belebt in mir das biotier ...

  36. ich biete schnurlosen transport
    von herzlichen vibrationen
    an jeden beliebigen ort
    zu üblichen konditionen ...

  37. da, wo glaube verbrechen schützt,
    werden die menschen ausgenützt.

  38. dank den säften - dank den kräften.

  39. erst steigt man auf deine zehen,
    und will dann von dir freundlichkeit;
    doch ganz davon abgesehen
    entspricht es der gepflogenheit
    sonntags zur messe zu gehen.

  40. bestimmt die schuld unseren kult?

  41. sie hat diesen moment erwischt,
    die auf der bühne rockt und singt,
    in dem sie sich spontan anpischt,
    und der sound in den sphären klingt.


  42. sternenbeet

  43. du gehst getrost ein leben lang,
    und kommst irgendwann zum ausgang.


  44. spinnen

  45. glaube ist die überzeugung,
    beabsichtigtes zu schaffen,
    oder aber nur vergeudung, -
    oft für mißbrauch, macht und waffen.

  46. den schönen worten zu glauben
    dürfte meistens ein fehler sein;
    öffnet man zu spät die augen,
    schmerzt noch ein stück heiligenschein.

  47. den zerbrochenen krug kleben
    lässt ihn vielleicht gut ausschauen,
    jedoch wasser hineingeben
    würde ich mich nicht mehr trauen.

  48. die gute stimmung wird gedämpft,
    wo man zu lang vergebens kämpft.

  49. wenn ideologie zerbricht,
    ändert man so manche absicht;
    doch wenn sie neuerlich erwacht,
    erfreut das herz was man da macht.

  50. manchmal hat man die schnauze voll,
    wenn man positives tun will,
    wobei das schlechte nicht sein soll,
    denn lieber wirkt das bunte schrill.

  51. männer schimpfen über frauen,
    und frauen über die männer,
    wo sie unter sich das trauen.
    alle sind wir menschenkenner!

  52. die schönen seiten des lebens
    ziehen an mir als film vorbei;
    phantastisch, - niemals vergebens
    setzen sie die fantasie frei.

  53. wenn und aber, und nicht vielleicht -
    schon möglich, doch glaub' mir, es reicht.

  54. mir ist der teufel weggerannt,
    und in meiner hölle verbrannt;
    da bekam ich höllenverbot.
    na und - trotzdem dank' ich dem tod.

  55. manches türschild ist einfach wild ;)

    tuerschild

  56. "liebet und vermehret euch" - gut ;)
    "respektiert und ehret euch" - tut!

  57. begehrst du heute sonnenschein,
    so lass uns einfach ehrlich sein.

  58. um auf ja nichts zu verzichten,
    reicht's die hälfte zu vernichten ...


  59. horizont

  60. die handschrift ist bald abgeschafft,
    und reden muss man auch nicht mehr;
    mir reicht meine mentale kraft
    denn die hilft beim leben oft sehr.

  61. die feigheit beginnt genau dort,
    wo die annehmlichkeit aufhört;
    gelogen wird dann jedes wort,
    sobald man den selbstbetrug stört.

  62. bei uns gibt es egoismus
    in erträglichem überfluss;
    so kommen alle zum handkuss,
    weil zuletzt wohl auch ich am schluss
    bestimmt ein armes schwein sein muss.

  63. zeig' dem tod den stinkefinger,
    doch reiche ihm nie deine hand;
    sag ihm, das sei sein glücksbringer, -
    für ihn mit goldenem verband.

  64. am ort der einsamen herzen
    sterben menschen unauffällig;
    es brennen so viele kerzen, -
    die zahl ist sicher vierstellig.

  65. disziplin scheint ein balanceakt,
    und bedarf der weisen vernunft:
    schon schwer genug ist der auftakt, -
    da kommt auch vor, dass man versumpft,
    weil man den beginn gern' verschiebt,
    was manchen menschen durchaus liegt.

  66. nimm drei, zahl zwei, - will kein's, iss eins.

  67. wenn du weg bist, gehst du mir ab,
    und wenn du da bist, nervst du mich;
    nur wie du drauf bist, find' ich schad', -
    doch mag sein, dafür lieb' ich dich.

  68. ein neues schild haben leute, -
    darauf steht dasselbe heute.

  69. ich danke der vergänglichkeit,
    und bin für sie allzeit bereit;
    wo niemand mehr "ich will dich" schreit,
    bin ich von meiner gier befreit.

  70. sind die dinge unverständlich,
    existieren viel zu viele;
    in ihrer anzahl unendlich
    erschweren sie meine ziele.

  71. es ist des lebens letztes ziel
    zu seinem ende zu kommen,
    da ist's agil und wird senil,
    bis der tod hat's mir genommen.

  72. geht's ihnen gut, gibt mir das mut.

  73. da draußen in der einöde
    ist die einsamkeit das blöde;
    da drinnen der menschenhaufen
    ist manchmal zum davonlaufen.

  74. gutschein für einmal mitdenken
    als novität zu verschenken
    infolge unverwendbarkeit
    an örtlicher gegebenheit.

  75. es gibt niemals zu viel zu tun, -
    gegen "zu viel" bin ich immun.
    mir macht es manchmal den anschein,
    als könne mir nichts zu viel sein.

  76. gut und schlecht gibt es überall,
    das ist im kleinsten kaff normal.

  77. das stadtleben ist zu teuer, -
    wozu soll ich mir das leisten?
    kommt bald die kamerasteuer,
    doch was hilft's sich zu erdreisten?

  78. die natur gibt viele früchte,
    und der mensch nimmt sich die süchte.

  79. ich packe meine unruhe,
    und schmeisse sie in die truhe,
    springe dann ich in die schuhe,
    und schaue zu, - was ich tue!

  80. meine bäuchliche erhebung
    bezeugt zu wenig bewegung.

  81. "gestern warst du noch im rennen, -
    heute will dich niemand kennen!",
    könnte das motto der zeit sein,
    der leuchtet ein heiligenschein.

  82. wenn ich die gedanken lese,
    die mir zu sagen du verschweigst,
    wird wohl sein, dass ich verwese,
    bevor du mir diese beschreibst.

  83. ein hendl essen sie gerne,
    doch der hahn, - der stört beim krähen;
    trauben will man ohne kerne,
    und ich all die nie verstehen.

  84. er sei bekannt, wie falsches geld,
    auf der vom geld diktierten welt,
    wer immer dieses auf ihr kennt.

  85. dumme sprüche gibt es viele, -
    bilder malte egon schiele;
    und wo das wort zum reim gedeiht,
    ist fraglich, ob's ihm sinn verleiht.

  86. hast du hier alles gelesen,
    bist du wirklich brav gewesen. ;)

  87. was hab' ich von der großen stadt,
    die grau in grau nichts an sich hat?

  88. wo raum entsteht, da zeit vergeht;
    wenn raum vergeht, die uhr sich dreht.

  89. der raum wächst stetig mit der zeit, -
    und mit ihm die vergänglichkeit.

  90. man klettere etwas weiter, -
    bestimmt kommt die nächste leiter.

  91. behalte den weg im auge,
    dessen steine du beseitigst;
    die berge versetzt dein glaube,
    den du siegesgewiss beigibst.

  92. wen das eigene sein schockiert,
    den der eigene schock blockiert!

  93. autark ist stark im beserlpark;
    autark im sarg ist willensstark.

  94. manches tun ist zeitverschwendung, -
    so das warten auf die endung.

  95. wer die anderen beschuldigt,
    der meist nur sein ego huldigt.

  96. so ein positives weltbild
    ist bestimmt ein gutes schutzschild.

  97. sei es auch gesundheitsschädlich,
    viele menschen saufen täglich.

  98. wer dich andauernd nur belehrt,
    wie du denkst, sei glasklar verkehrt,
    und sich noch über dich beschwert,
    dem zeige, dass dich das nicht schert!

  99. kameras hängen überall, -
    und viele davon im weltall.
    man wird überall observiert,
    quasi virtuell konserviert.

  100. wohl sind all diese angstmacher
    auch des friedens widersacher.

 
  1. bist du schon einmal gestorben,
    und trotzdem älter geworden?

  2. wir sind instinkten ergeben,
    um das schöne zu erleben!

  3. wir menschen sind selbst die guten, -
    ist uns allen zuzumuten.

  4. die fremden leute grüßt man nicht,
    zumal man über diese spricht.

  5. ich muss was dagegen sagen,
    sonst würdest doch du recht haben;
    und ich hasse, wenn du recht hast,
    weil mir dieser umstand nicht passt.

  6. ich lasse blut in mir fließen,
    um den moment zu genießen.

  7. lasse dich niemals aufhalten
    dein schicksal selbst zu gestalten!

  8. eine frau gereicht zur wonne,
    oder sie ist eine tonne.

  9. wenn die erlebnisanzahl steigt,
    die man als das schlechte erfährt,
    dann werden gründe, dass man bleibt,
    die, um die man sich nicht mehr schert.

  10. mein hund freut sich, wenn er mich sieht;
    es achtet mich, der mit mir zieht.

  11. täte ignoranz ausschlagen,
    würden blaue flecken haben,
    die ansonsten wenig sagen.

  12. besuch ist immer willkommen.
    arschlöcher sind ausgenommen!

  13. ich bin doch wirklich nicht zu alt, -
    nur du bist zu spät geboren!
    und gleich alt bist du schon sehr bald,
    denn jugend geht schnell verloren.

  14. da komm' ich her, - da bin ich wer ...

  15. willst du mich denn kennenlernen,
    so mache es unkompliziert;
    wir sind weit weg von den sternen, -
    was hier zu leben impliziert.

  16. ich hoffte auf ein nettes wort,
    doch ohne ging ich wieder fort.

  17. sie sagen nicht was sie meinen,
    und meinen nicht, was sie sagen;
    das ist ein problem zum weinen,
    und wirklich schwer zu ertragen.

  18. ehrlichkeit kann man kaum lernen,
    zumal die lehrkräfte fehlen;
    ehrlich kann man sich entfernen,
    wenn einen die lügen quälen.

  19. im moment liegt die ewigkeit,
    in der ewigkeit der moment, -
    wo ungeduld als schäbigkeit
    unsere energie verbrennt.
    wenn ich den umstand verstünde,
    begriffe ich seine gründe.

  20. schuldzuweisungsbegründungen
    sind zu oft die argumente
    von den gespaltenen zungen, -
    bekannt als machtinstrumente
    der tiefen oberflächlichkeit
    im kampf gegen zufriedenheit,
    um das leiden zu erhalten,
    und die schmerzen auszuschalten.

  21. gar mancher krawattenträger
    ist ein geschickter geldjäger.

  22. ändern kann man seinen geschmack,
    aber nicht heilen, was krank macht, -
    denn im sturm wird das schiff zum wrack -
    bei schwer überladener fracht.

  23. lässt heute der osterhase
    zwischendurch wieder abgase,
    stinkt der faule eiergeruch.
    das nenne ich den osterfluch!

  24. mir diese musik zu geben,
    lässt mich die tiefe erleben,
    die das leben lebenswert macht, -
    bei tag und erst recht in der nacht.

  25. wir feiern den osterhasen
    als ältesten hasen der welt,
    auf den pfoten trägt er blasen,
    doch hoppelt weiter unser held!

  26. was man sich niemals eingesteht,
    das oftmals in die breite geht.

  27. mir reicht energie zu geben, -
    sowie anderswo zu leben.

  28. "eins und" kürzt man mit "eu" ab,
    wenn man dieses gerne tun mag.

  29. ein mädchen den froschkönig küsst,
    wenn sie auf ihren prinzen hofft,
    wofür sie ein leben lang büßt;
    nicht immer, aber doch zu oft.

  30. manchmal ist's dass ich mich kränke,
    weil ich mich schon öfters fragte,
    werd' ich wissen, was ich denke,
    wenn ich höre, was ich sagte?

  31. das gute gehört zum schlechten,
    sowie das böse zum rechten.

  32. zerstört die wirtschaft die umwelt,
    damit sie menschen gesund hält?

  33. sich gesundheit einzureden
    oder psychisch krank zu machen
    interessiert fast schon jeden, -
    die starken, wie auch die schwachen.

  34. in einer virtuellen welt
    bist du mit sicherheit der held.

  35. wie zur zeit der alten römer:
    an der donau, dem gewässer,
    wurde das parlament schöner,
    doch die politik nicht besser.

  36. "rechts kommt nichts", sprach der beifahrer,
    als danach ein solcher war er.

  37. leben ist lebensgefährlich,
    sowie der tod unentbehrlich, -
    im moment oder beschwerlich
    kommt das ende verdammt ehrlich.

  38. der tod hat immer geschwiegen,
    denn er weiß uns zu besiegen.

  39. die ewigkeit kennt keine zeit,
    denn diese schafft vergänglichkeit.

  40. hier stehe ich sinnlos herum,
    und denke, es ist wirklich dumm,
    auf diesem platz hier zu stehen,
    und dem ganzen zuzusehen.

  41. alle sagen, es wird schlimmer,
    was wohl heißt, es ist wie immer.

  42. wenn man sich freundlichkeit erhofft,
    enttäuschen einen menschen oft.

  43. du musst ohrfeigen austeilen,
    damit man weiß, dass du hier bist;
    kamst du, um nett zu verweilen,
    ist sicher, dass man dich vergisst.

  44. man kann altern nicht vermeiden, -
    leichter ist es jung zu bleiben.

  45. die menschlichen bedürfnisse
    verschulden oft zerwürfnisse.

  46. sind für dich die anderen schlecht,
    heißt das, du bist dir selbst nicht recht.

  47. du bist der weg, auf dem du gehst,
    wie auch der stau, in dem du stehst.

  48. die menschen, die sind immer gut,
    nur alle anderen sind schlecht;
    und davon habe ich genug,
    denn das theater wirkt nicht echt.

  49. ich lebe gerne auf der welt,
    auf der mir vieles nicht gefällt.

  50. alkohol macht die birne hohl, -
    und auch mehr platz für alkohol.

  51. kann man innerlich abschalten,
    sind die menschen auszuhalten.

  52. der smiley auf seiner kappe
    passt nicht zum frust auf der pappe.

  53. auf der jagt nach zufriedenheit
    erlebt man täglich rückschläge;
    im bann von gier und eitelkeit
    laufen wir viele umwege.

  54. wahrheit ist individuell -
    und oftmals sehr originell.

  55. die wahrheit, die da niemand sieht,
    ist das, was im moment geschieht.

  56. man kann das leben vereinen,
    oder umgekehrt - verneinen.

  57. ich möchte gefühle spühren,
    die mich heute zu dir führen,
    weil sie mein herz tief berühren.
    darum öffne deine türen!

  58. schenk' dein lächeln hundert leuten,
    und vielleicht kommt eines zurück;
    weil sich hundert leute freuten,
    bereichert das lächeln dein glück.

  59. mir fehlt die aussicht auf einsicht,
    sobald mir die umsicht einbricht,
    jedoch absicht ist dies meist nicht.

  60. mit sicherheit kann ich sagen, -
    jedoch ist die weisheit nicht mein -
    ich muss nicht immer recht haben,
    denn lieber will ich glücklich sein.

  61. sei offen und dabei direkt,
    jedoch bewahre den respekt!

  62. wenn ich nur wüsste, was ich weiß,
    bekäme ich den ersten preis
    für die ganze unwissenheit,
    und fände sie auch noch gescheit.

  63. zum geburtstag alles gute,
    du sollst dein leben genießen!
    viel erfolg auf deiner route -
    und möge dich nichts verdrießen!

  64. auch für ihre unfreundlichkeit
    haben die menschen immer zeit!

  65. die sehnsucht wird unerträglich,
    sobald ihr die hoffnung abgeht,
    und sie schmerzt solange täglich,
    bis diese hoffnung neu ensteht, -
    oder auch die sehnsucht vergeht.

  66. auch für manche autofahrer
    scheint mir dieser spruch ein wahrer:
    "ist für dich jeder ein schwachkopf,
    bist du bestimmt ein armer tropf."

  67. wenn ich für alles offen bin,
    kann ich eigentlich nicht dicht sein;
    doch manchmal macht offenheit sinn,
    denn ansonsten sage ich 'nein'.


  68. an einem wunderschönen tag
    gibt es den unbrauchbaren rat,
    "die sonnenbrille aufsetzen,
    und mich wie die andern hetzen."
    besser leg' ich mich auf den strand,
    und steck' meinen kopf in den sand!

  69. liebt es der mensch zu verschwenden,
    bis wir alle schmerzhaft enden?

  70. kaum, dass du jemandem vertraust,
    du auch schon durch die finger schaust.

  71. sei doch bitte ein mensch zu mir,
    und glaube mir, ich danke dir.

  72. "einen menschen braucht jeder hund",
    tat uns der hundekongress kund.

  73. die falsche art mancher leute
    ist das schlimme an der meute.

  74. wie man sich diese welt vorstellt,
    entspricht kaum der realität;
    egal, ob sie einem gefällt,
    oder ob man sie nicht versteht.

  75. die meiste zeit seines lebens
    wartet man leider vergebens.

  76. ich bin groß, und ich bin auch klein,
    denn relativ kann alles sein;
    ich bin gut und dabei auch schlecht,
    denn ich bin ein mensch, und bin echt.

  77. ob schwarz, ob weiß, ob gelb, ob rot,
    am ende sind wir alle tod.

  78. du sagst kein wort, und schaust nur blöd;
    da bin ich fort, denn das ist öd.

  79. hör zu, ich liebe das leben, -
    es kann nichts schöneres geben!

  80. alle wollen alles haben,
    aber niemand will schwer tragen.

  81. wo die dummheit zum himmel schreit,
    dort ist die hölle nicht mehr weit.

  82. würden menschen so viel reden,
    wie sie zeit ins handy schauen,
    könnten sie vielleicht erleben
    mehr menschlichkeit aufzubauen.


  83. schönheit

  84. 'time to shine' stand auf der tasche, -
    doch ihr gesicht glich der asche.

  85. scheinbar kann man das glück (fr)essen,
    und den wusch danach vergessen!

  86. "du zickst dich selbst, bis du verwelkst."


  87. schönheit

  88. seinen appetit zu stillen,
    indem man einen kuchen malt,
    braucht einen sehr starken willen,
    doch fehlt dem magen der inhalt.
    ( abgeleitet von einer chinesischen weisheit
    siehe auch spruch mit bild )

  89. man lernt so vieles im leben,
    so auch dieses abzugeben.

  90. man soll den moment genießen,
    statt am umstand zu verdrießen.

  91. sei auch du kein kulturwürger,
    denn du bist ein erdenbürger!

  92. rassismus schadet uns allen,
    bis wir aus dem leben fallen!

  93. die ressourcen zu verschwenden,
    statt sie sinnvoll zu verwenden,
    lässt uns alle qualvoll enden!

  94. rassismus ist eine krankheit,
    zumeist dort, wo der undank schreit.

  95. wüchsen barthaare nach innen,
    damit ich sie abbeissen muss,
    würde mein bartwuchs nicht stimmen,
    dafür jedoch der kaugenuss.

  96. menschen sind weder gut noch schlecht,
    weil sie aus einem land stammen;
    jede hautfarbe ist mir recht,
    um ein gespräch anzufangen, -
    von der herkunft unbefangen!

  97. selbst wenn wir alles schön färben,
    werden wir irgendwann sterben;
    und dann kommt für uns das arge,
    denn der tod hat keine farbe.

  98. ein teil der willenslosigkeit
    ist ihre überzeugungskraft,
    welche von ihrer gier berfreit
    dem umfeld energie verschafft.

  99. die nie meinen was sie sagen,
    und nie sagen, was sie meinen,
    wollen garantiert recht haben,
    auch wenn sie sich selbst verneinen.

    sagen sie das hundert leuten,
    und hundert pflichten ihnen bei;
    als ob wir die wahrheit scheuten,
    oder wie immer dem auch sei,
    betrifft das nur "die gesellschaft",
    aber uns selbst natürlich nicht;
    und es erscheint mir zweifelhaft,
    ob dies einer wahrheit entspricht.

  100. wo man sich nicht willkommen fühlt,
    ist's, dass einem sein herz auskühlt, -
    denn nur ein herzlicher empfang
    sorgt für angenehmen umgang.

 
  1. wir gehen alle einen weg,
    denn unser wesen ist kein stein;
    gar mancher scheint ein wenig schräg,
    doch mag dafür recht spannend sein.

  2. leichter ist sich anzulügen,
    als sich für fehler zu rügen.

  3. wir sprechen viel von umweltschutz,
    und machen derweil noch mehr schmutz.

  4. man muss auf einem weg gehen,
    um am schluss im ziel zu stehen.

  5. auch was ich heute heimbringe,
    sind nur unnötige dinge,
    wie die virtuelle shitlist,
    und noch viel mehr von solchem mist!
    shitlist

  6. einzelgänger mit durchhänger
    braucht heute wieder mal länger.

  7. was wir menschen alles wollen,
    ist nicht immer, was wir sollen,
    weswegen wir anders handeln,
    um uns im leben zu wandeln.

  8. vielen menschen ist langweilig,
    die auf sensationen lauern;
    ihr dasein wirkt so scheinheilig, -
    denn dick sind die herzensmauern.

  9. das gefühl ist immer ehrlich,
    während die sprache häufig lügt;
    die sprache ist meist entbehrlich,
    wo im leben gefühl genügt.

  10. zur falschen zeit am falschen ort
    benötigt man ein falsches wort.


  11. halbmond
    "sollen sie die sinnflut haben,
    denn sie sind nicht zu ertragen.",
    hat die erde zum mond gemeint,
    den am tag die sonne anscheint.

  12. heute ist gestern schon vorbei,
    und morgen kommt sehr wahrscheinlich;
    darum fühl dich im moment frei,
    denn das versäumnis ist peinlich.

  13. ich bin ein mörder - von fliegen,
    die da stören meinen frieden!

  14. unter einem regenbogen
    ist das schöne schwer zu finden,
    wenn im herz die schmerzen toben,
    bis ihre spuren verschwinden.

  15. schöne worte, nichts dahinter, -
    tief in meinem herz ist winter!

  16. freundlichkeit kostet hier dein geld,
    denn wer bezahlt, der ist ein held.

  17. die ewige unschlüssigkeit
    kostet im leben meist viel zeit.

  18. es gibt noch kein einheitsrezept,
    um im leben glücklich zu sein;
    auch wo es den anschein erweckt,
    fehlt das universaldesign.

  19. die gier ist ein teil der liebe;
    warum gibt es deshalb kriege?

  20. alle haben schlechte seiten.
    warum soll ich deshalb streiten?

  21. wenn es mir zeitweise schlecht geht,
    ist niemand da, der mich versteht;
    am besten zieh' ich mich zurück,
    und finde in mir selbst mein glück.

  22. glänzt wie gold die oberfläche,
    liegt darunter oft die schwäche.

  23. das gute ist meist unscheinbar,
    und schlechtes stellt sich besser dar.

  24. ungerechtigkeit überall
    bringt jedes gefüge zu fall.

  25. in dieser welt zählt nur das geld,
    selbst wenn uns das leben missfällt.

  26. sie alle denken nur an sich,
    außer ich, - ich denke an mich.

  27. über das thema gesundheit
    wissen alle bestens bescheid;
    nun frage ich mich einmal mehr,
    wo kommen die krankheiten her?

  28. körpersprache zeigt die wahrheit,
    doch der mund lügt oft mit klarheit!

  29. man war und bleibe zukünftig
    vorzugsweise unvernünftig!

  30. gib mit freude, nimm bescheiden,
    um auch morgen mensch zu bleiben.

  31. um das gute zu genießen,
    darf uns schlechtes nicht verdrießen.

  32. zeitweise scheint man am boden
    wohl am besten aufgehoben,
    weil man nicht tiefer fallen kann;
    dann fängt alles von neuem an.

  33. sehnsucht kann man nicht abdrehen,
    doch die zeit lässt sie vergehen.

  34. der mond steht über der erde,
    oder liegt er gar darunter?
    was auch immer daraus werde,
    ist er weg, so bin ich munter.

  35. so viele steine da liegen,
    räumte ich bislang beiseite;
    ich lerne die steine lieben,
    wenn ich meinen weg bereite.

  36. wieviel schrott wir alle haben,
    kann einem kaum jemand sagen.

  37. entweder kämpfst du um dein recht,
    oder bist für andere schlecht.

  38. die tiere leben in frieden,
    nur menschen kämpfen mit kriegen,
    oder schmieden auch intrigen,
    um einander zu besiegen,
    weil wir der gier unterliegen.

  39. zeitweilig kommt der dank zu spät,
    wenn viel zeit des undanks vergeht.

  40. wenige sind heute ehrlich;
    das macht das leben beschwerlich.

  41. das ende mancher ehrlichkeit
    ist oftmals die betroffenheit.

  42. zu zweit kann man händchen halten,
    alleine den geist entfalten.

  43. willst du in die zukunft sehen,
    musst du den moment verstehen.

  44. jeder hat aus seiner sicht recht,
    und das ist für die menschheit schlecht.

  45. im streit liegt die unfähigkeit,
    sein vis-à-vis zu verstehen;
    mag sein, uns fehlt die fähigkeit
    aufeinander einzugehen.

  46. zum wahlende ist zu sagen,
    um einen senf beizutragen:
    die streithähne wurden gewählt,
    jetzt werden stimmen ausgezählt.


  47. schicksal

  48. dankbarkeit erzeugt auch undank;
    mag sein, ein ganzes leben lang.

  49. hast du viel geld, fehlt dir die zeit,
    hast du viel zeit, fehlt dir das geld;
    das ist eine gegebenheit
    in dieser monetären welt.

  50. menschen, ihr solltet euch lieben,
    statt euch dauernd zu bekriegen!

  51. wem du's heute kannst besorgen,
    den liebst du vielleicht auch morgen.

  52. materiellen schrott sammeln
    lässt die energie vergammeln.

  53. öffne dein herz - töte den schmerz!
    der neuentschluss knackt jede nuss.

  54. das leben bestimmt die liebe -
    oft verleitet durch die triebe.

  55. lieber ist mir ein glas russen,
    als die ganzen handy-tussen.
    mag sein, wie immer dem auch sei,
    "handy-tussen" bleibt genderfrei.

  56. mich von begierden zu trennen
    lässt mich das begehrte finden,
    um die schönheit zu erkennen,
    ohne mich daran zu binden.

  57. tust du auch jeden tag erneut
    einzig nur das, was dich nicht freut?

  58. wir machen die erde kaputt,
    weil man doch immer schon das tut.


  59. bildschirmliebe

  60. wir hatten früher kein facebook,
    wohingegen freunde genug.

  61. wer eigene fehler nicht sieht,
    der über andere herzieht!

  62. es sei nur am rande erwähnt,
    manche menschen sind unverschämt.

  63. friede in unserer zukunft
    entscheidet menschliche vernunft.

  64. gute menschen haben es schwer,
    denn schlechte wollen immer mehr.

  65. heute will ich allen sagen,
    mögen wir viel erfolg haben!

  66. die zeit im leben ist beschränkt,
    auch wenn man lange nicht dran denkt.

  67. soll zufriedenheit gelingen,
    muss man seine gier bezwingen!

  68. wo du gehst, da scheint die sonne;
    wo du bist, dahin ich komme.

  69. wir wollen immer mehr haben,
    selbst wenn wir uns damit schaden.

  70. alles ist anders geworden;
    die jungen von früher sind alt,
    und die alten sind gestorben -
    als ein teil vom lebensinhalt.

  71. als ob wir schlechte bestellten,
    sind gute zeiten meist selten.

  72. gesund ist, was uns meist nicht schmeckt,
    auch wenn man deshalb krank verreckt.

  73. innere ruhe zu meist fehlt,
    wenn einen irgendetwas quält.

  74. die zufriedenheit ist ein lohn,
    der rest im leben oft ein hohn.

  75. das leben bietet alles an,
    wovon man teile haben kann.

  76. sind der ursprung jedes traumes
    die wurzeln des weltenbaumes?

  77. die sucht führt am leben vorbei,
    doch fast niemand lebt drogenfrei.

  78. den wunsch nach einer guten welt
    uns oft gier und neid vorenthält.

  79. schöne momente sind gezählt,
    solange zufriedenheit fehlt.

  80. höre, wie die schlechten schreien,
    dass sie doch die besten seien.

  81. man kann nur einen weg gehen,
    oder bleibt auf allen stehen.


  82. regenbogen

    der regenbogen da oben
    reicht herunter bis zum boden,
    wo der himmel die schönheit zeigt,
    die mir in erinnerung bleibt.

  83. man kann im leben viel machen, -
    wichtig bleibt im herz zu lachen.

  84. was wir theoretisch wissen,
    das wir praktisch oft vermissen.

  85. verdammt in alle ewigkeit!
    mir bleibt für sie zu wenig zeit.

  86. im blumentopf aus der dose
    wächst genauso eine rose.

  87. gib doch ein wenig offenheit,
    oder bist du noch nicht so weit?

  88. "mentaler energietransfer
    erhält sehr oft eine chance mehr",
    stand auf einem schild zu lesen;
    sonst ist darauf nichs gewesen.

  89. dir mag vielleicht die lust fehlen,
    dich mit schwachsinn abzuquälen.

  90. scheint die unfreundlichkeit üblich,
    ist die gesellschaft betrüblich.

  91. ich wollte es nicht mehr hoffen,
    doch habe menschen getroffen,
    die waren ehrlich und offen.

  92. von anderen zu erwarten -
    heißt, man spielt mit schlechten karten,
    denn enttäuschung folgt fast immer,
    oder kommt es weitaus schlimmer.

  93. höre, wie wir menschen schweigen, -
    sieh, wie wir blind fürs schöne sind;
    lies, was wir am handy schreiben,
    und wo die menschlichkeit beginnt.

  94. wer für andere etwas tut,
    braucht ausdauer und sehr viel mut;
    viel einfacher scheint deswegen,
    hauptsächlich für sich zu leben.

  95. "you're welcome to the race of smile!
    just smile in faces for a while."
    stand da groß auf der eingangstür,
    und ich weiß leider nicht wofür.

  96. wozu soll ich die anschauen,
    die nur in ihr handy glotzen?
    mir käme dabei das grauen,
    denn ich finde das zum kotzen.

  97. führen wir mehr dialoge,
    statt digital, analoge!

  98. dankbarkeit ist wirklich wichtig;
    dankbarkeit ist immer richtig.

  99. reime in ihrer bewegung
    schaffen geistige belebung.

  100. ist dekadenz die stadttendenz?

 
  1. das essen als des menschen lust
    ist oft gewohnheit oder frust.

  2. du gehörst wie ich der erde,
    und nicht unsere erde dir,
    wo jeder werde und sterbe -
    von dieser menschenherde hier.

  3. ich will mich vom denken lösen,
    um dem leben näher zu sein;
    vom guten sowie vom bösen -
    lädt mich mein schicksal zu sich ein.

  4. wer auf ein direktes wort hofft,
    vermisst schmerzhaft ein solches oft.

  5. man wird mit füssen getreten,
    als hätte man dies erbeten.

  6. was wir menschen alles glauben,
    kann einem den verstand rauben.

  7. unsere hoffnung stirbt zuletzt,
    auch wenn man sie sehr oft verletzt.


  8.         friedenslicht

    wir menschen wollen den frieden,
    doch durch macht kommt es zu kriegen.
    friede in deiner umgebung
    sei täglich deine bestrebung!

  9. die echten freunde sind gezählt,
    auch wenn viele "freundschaft" sagen,
    denen leider die courage fehlt,
    ihr leben ehrlich zu wagen.


  10.         leben

    ohne erde gäb's kein leben,
    pflanzenlos könnten wir nicht sein;
    durch tiere kann es uns geben,
    und wertvoll ist auch jeder stein,
    sowie allen würde gebührt,
    weil dankbarkeit zum leben führt!

  11. vielen geht es ums recht haben,
    und dies ist schwer zu ertragen.

  12. heute wird dieses verboten,
    und morgen ist das untersagt;
    uns vom bösen abzuschoten
    sei für die sicherheit gefragt,
    welche es gilt auszubauen.
    bald wird auch dir vorgeschrieben,
    "du darfst keiner frau nachschauen!",
    weil wir doch die freiheit lieben!

  13. freie kultur bringt uns frieden,
    doch rassismus führt zu kriegen!


  14.         leben

    unsere erde wird verdreckt,
    bis auch der letzte mensch verreckt.


  15.    laecheln verschenken

  16. es hilft nicht vor krieg zu warnen,
    denn im krieg sterben die armen.

  17. ein system wächst, bis es zerbricht, -
    was dem gesetz des seins entspricht.
    ist denn der mensch schon so perfekt,
    dass die natur durch uns verreckt?

  18. die rechtstendenz erscheint global -
    schauderhaft, doch vielleicht normal
    mit erschreckend viel "personal".

  19. neben einem heiligenschein
    dürfen andere anders sein.

  20. manchmal ist man ganz aufgewühlt, -
    vom langen tag noch zugemüllt, -
    im kleinen hirn zu überfüllt
    von all den sinnlosen pflichten
    und verschiedensten ansichten.

  21. im leben vieles leichter geht,
    wenn man die anderen versteht.

  22. lächeln muss von innen kommen,
    oder wird nicht angenommen.

  23. meine ferse kann ich schlecken,
    um so den eindruck zu wecken
    eine zehe zu erschrecken ...

  24. verkauft wird nichts, und das teuer -
    ist der neue renner heuer!

  25. das konzept von brot und spielen
    wirkt immer noch bei zu vielen.

  26. wahr ist, was die meisten sagen, -
    selbst dann, wenn sie unrecht haben.

  27. bist du anders als die andern,
    wirst allein durchs leben wandern.

  28. man träumt vom partner seiner wahl,
    und bleibt alleine mit der qual.

  29. wer alles nur positiv sieht,
    der sich für selbstbetrug entschied;
    alles negativ zu sehen,
    heißt sich selbst nicht zu verstehen.

  30. wie gut, dass man ein handy hat,
    damit man darin leben kann;
    sonst wäre einem schrecklich fad;
    derart ist die zeit rasch vertan.

  31. alles kann man sich vergeben;
    manchmal muss man danach streben.

  32. idiotie ist eine tendenz
    der menschlichen intelligenz.

  33. was kommt, werde ich bald sehen,
    und vielleicht sogar verstehen.

  34. wenn ich nachdenke, was geschieht,
    frage ich mich, wer das entschied.

  35. das wichtigste ist der wille,
    doch für den gibt's keine pille.

  36. alle wollen nur kassieren,
    aber möglichst nichts bezahlen;
    die logik liegt im passieren
    der beobachtbaren qualen.

  37. viele wege führen zum glück,
    jedoch noch mehr wieder zurück.

  38. so vieles hält man für gescheit,
    und andere finden es dumm.
    der weg zur einigung ist weit;
    auf ihm bringen sich menschen um.

  39. für frieden scheint der mensch zu dumm,
    denn eher bringt er menschen um.

  40. sagst du unliebsame dinge,
    sei auf der hut vor der schlinge!

  41. scheint die sonne früh am morgen,
    ist es wieder tag geworden.

  42. mancherorts ist augenscheinlich,
    menschlicher kontakt sei peinlich.

  43. fehler der andern sieht man leicht,
    zumeist soweit das auge reicht;
    während man eigene totschweigt,
    damit man selbst am besten bleibt.

  44. die theorie ist meistens gut,
    doch für die praxis braucht man mut.

  45. das leben sollen wir schätzen,
    denn es ist leicht zu verletzen;
    wodurch wir auch uns selbst schaden,
    bis wir keinen platz mehr haben.

  46. leicht ist es danke zu sagen,
    schwer hingegen dies zu fühlen;
    dankbarkeit im herz zu tragen
    schützt das wesen auszukühlen.

  47. viele wünsche sind unerfüllt,
    darum will ich sie vermieten,
    bevor mein herz vor schmerzen brüllt;
    wer will mir geld dafür bieten?

  48. die mit vielen vorurteilen
    blindlings durch ihr leben eilen,
    mögen bitte kurz verweilen,
    damit sie ihr wesen heilen.

  49. das glück wird selten beschrieben,
    und wenn, äußerst unzulänglich;
    doch alle wollen es haben, -
    selbstverständlich unvergänglich.

  50. manches scheint zeitweilig schwierig,
    was angeblich einfach wäre;
    das macht die dinge langwierig,
    und mag sein, es bleibt nur leere.

  51. vorurteile sind sehr beliebt,
    wo menschen nur am ego liegt.

  52. dieser frühling ist ein kühling!
    hoffentlich wird es bald wärmer,
    denn das heizen macht mich ärmer.

  53. für die alten bin ich zu jung,
    und für die jungen schon zu alt;
    daher bleibt mir die vermutung,
    die krise macht vor mir nicht halt!

  54. man kann weinen und verneinen,
    oder scheinen um zu einen.

  55. wem für sich selbst keine zeit bleibt,
    der oftmals durch sein chaos treibt.

  56. ist man von vielem abhängig,
    so bleibt die freiheit abgängig.

  57. ärgert sich ein mann grün und blau,
    ist es meist wegen einer frau.
    genauso ist es umgekehrt,
    wenn der frau ärger widerfährt.

  58. weil die momente vergehen,
    bleibt auch die zeit niemals stehen.

  59. das glück kann man schwer erkaufen,
    doch leicht davor davonlaufen.

  60. im frühling ist die paarungszeit;
    bald ist es auch bei uns so weit.

  61. in der küche der gerüchte
    kocht man meistens faule früchte.

  62. mich irgendwo wohlzufühlen
    schützt mich davor auszukühlen.

  63. des menschen trumpf ist sein verstand;
    und der wirkt manchmal hirnverbrannt.

  64. wir menschen haben viel gelernt,
    und uns von der fairness entfernt.

  65. für manche menschen ist genuss
    anscheinend nur der überfluss.

  66. das handy ist selbstverständlich,
    und der gebrauch überschwänglich.

  67. jeden tag kurz zu entspannen
    hilft mir den stress zu verbannen.

  68. wir trampeln auf vielen pfaden
    im bewusstsein uns zu schaden.

  69. menschliche errungenschaften
    sind gute - nebst schauderhaften.

  70. es ist zum eigenen schaden
    die nase zu hoch zu tragen.

  71. um pessimismus zu heilen,
    muss man optimismus teilen.

  72. "das eigene wohlbefinden
    lässt die probleme verschwinden!",
    fiel unlängst einem menschen ein, -
    um wieder zufrieden zu sein.

  73. das sein gleicht einer schriftrolle,
    die am ende ist die volle.

  74. momente sind lebensnahrung,
    denn das sein prägt die erfahrung.

  75. eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, -
    man muss alle hexen lieben!

  76. stellt das leben eine weiche,
    spielt das schicksal seine streiche.

  77. man kann nicht immer gewinnen,
    jedoch von neuem beginnen.

  78. sich zu verlieben ist ein glück,
    und die trennung nimmt es zurück.

  79. es gibt kriege, mord und totschlag, -
    jahraus, jahrein - ohne schontag.

  80. liebe mag ihr ziel erreichen,
    doch hass stolpert über leichen.

  81. probleme lassen sich lösen;
    nur die sorgen sind die bösen!

  82. manchmal ist man einfach schlecht drauf,
    und danach geht es meist bergauf.

  83. es wird viel kompliziert gemacht,
    und nicht darüber nachgedacht.

  84. die verschwendeten momente
    spare ich für meine rente.

  85. was wir denken zu verstehen,
    das wir morgen anders sehen.

  86. macht man sich zu viele sorgen,
    wird der lebensspass verdorben.

  87. statt den frieden zu festigen,
    gefährden ihn die lästigen.

  88. wir menschen sind unbescheiden,
    um die qualen zu erleiden.

  89. es gibt recht groteske sachen.
    für manche lebt ein tier schmutzig;
    bei dem müll, den menschen machen,
    stimmt mich diese ansicht stutzig.

  90. ich will einmal glücklich werden.
    irgendwann dann - vor dem sterben.

  91. rassistische bemerkungen
    sind stupide bewertungen.

  92. was einen guten menschen reut,
    das einen schlechten oftmals freut.

  93. werden wir denn nie begreifen
    zur gemeinsamkeit zu reifen?

  94. unser menschlicher eigennutz
    schmerzt durch des schicksals herzensschmutz.

  95. allem leben sei grosser dank,
    denn die ignoranz macht mich krank.

  96. gegen "die andern" zu ätzen,
    heißt den frieden nicht zu schätzen.

  97. unter gesundheit versteht man,
    dass man schmerzen ertragen kann?

  98. das leben ist nicht immer leicht,
    zumal es einem manchmal reicht.

  99. niemals wünsche ich dir schlechtes,
    denn der wunsch fällt auf mich zurück;
    besser wünsche ich dir echtes,
    und dauerhaftes, wahres glück!

 
  1. "better to live as a peace-boy,
    than to die as stupid war-toy."
    steht auf einem schild geschrieben,
    wo menschen den frieden lieben.

  2. trotz täglicher neuigkeiten
    gibt es kaum erfreulichkeiten.

  3. selbst in diesen tristen zeiten
    hat das leben schöne seiten.

  4. dem handy fehlt die menschlichkeit,
    und niemand hat persönlich zeit.

  5. der ehrliche weg ist schwierig,
    denn wir sind nach schönem gierig.

  6. kaum wird ein gespräch persönlich,
    lügen viele für gewöhnlich.

  7. manchmal möchte man laut schreien,
    und sich von allem befreien.

  8. man spürt so viele sehnsüchte,
    und erlebt ständig ausflüchte.

  9. wenn wir menschen friedlich wären,
    bräuchten wir nichts zu entbehren.

  10. verschieden sind bedürfnisse,
    doch gleichen sich zerwürfnisse.

  11. wer das handy zu viel benützt,
    bleibt vor kontakten gut geschützt.

  12. dem leben auf den grund gehen
    bedingt sich selbst zu verstehen.

  13. wenn wir das fehlende jagen,
    ist belanglos, was wir haben.

  14. endlos kostbar ist der friede,
    und dient dem leben als wiege.

  15. der alk macht uns langsam kaputt,
    wie's der mensch der erde antut.

  16. unvernünftig ist zu protzen
    jeglicher vernunft zu trotzen.

  17. den frieden in sich zu wahren
    lässt schönes um sich erfahren.

  18. die kunst zeigt oft schöne seiten,
    die brutalität begleiten.

  19. scheinbar jeden tag etwas mehr
    macht sich der mensch das leben schwer.

  20. inmitten vom scherbenhaufen
    lohnt es nicht um glas zu raufen.

  21. menschen, die menschen missachten,
    sind die, die den frieden schlachten.

  22. wenn man schlechtes gut behandelt,
    kann es sein, dass es sich wandelt.

  23. dient menschliche selbstvernichtung
    dem leben als schutzvorrichtung?

  24. ich will nur positiv denken,
    und die welt damit beschenken!

  25. gestern war mir noch alles klar;
    heute stellt es sich anders dar.

  26. geistige nahrung in reimen
    lässt die inspiration keimen.

  27. wir belügen uns mit gutem,
    um uns schlechtes zuzumuten.

  28. würden wir dankbarkeit geben,
    hätten wir weit mehr vom leben.

  29. man wurde oft falsch verstanden,
    weil menschen dies richtig fanden.

  30. werden menschen einmal hassen,
    wie wir die welt zurücklassen?

  31. man wird an erfahrungen reich,
    doch sieht den sinn nicht immer gleich.

  32. das schlechte wird gut dargestellt,
    damit es uns besser gefällt.

  33. missverständnisse zu klären
    bedingt einsichten zu mehren.

  34. wo respekt vor dem leben fehlt,
    werden nur geldscheine gezählt.

  35. das leben hat schöne seiten,
    und solche, die uns verleiten.

  36. so wie's auf der erde ausschaut,
    haben wir menschen mist gebaut.

  37. wir menschen sind oft neun mal klug,
    und hüten auch den selbstbetrug.

  38. getränke aus plastikflaschen
    lassen uns vom erdöl naschen.

  39. man will viel gutes im leben,
    und so auch schlechtes daneben.

  40. für viele scheint unerheblich,
    was manchen ist unerträglich.

  41. mir die hoffnung zu erhalten,
    lässt mich mein leben gestalten.

  42. wiederholt sich die geschichte,
    macht der mensch sich selbst zunichte.

  43. wünsche, die unerfüllt bleiben,
    führen oft zu schweren leiden.

  44. die natur sucht ihre balance,
    doch der mensch lässt ihr keine chance.

  45. ich lüge mich ungern selbst an,
    auch wenn ich dieses sehr gut kann.

  46. manche will man kennenlernen,
    von anderen sich entfernen.

  47. die wahrheit wird oft umschrieben,
    oder auch gänzlich verschwiegen.

  48. geschichten, die das leben schrieb,
    sind nur zeitweilig nett und lieb.

  49. die dinge nehmen ihren lauf,
    und langsam nimmt man sie in kauf.

  50. die wahrheit ändert sich täglich,
    und dabei ist unerheblich,
    ob sie auch morgen noch besteht,
    weil wohl selbst die wahrheit vergeht.

  51. man läuft den dingen hinterher,
    und jeden tag werden es mehr.

  52. wie man sich bettet, so liegt man,
    was man nicht immer wählen kann.

  53. kriege sind vielerorts der fall,
    kinder hungern auf dem erdball,
    und wir verschwenden den wohlstand
    unter zweckgemäßem vorwand.

  54. wenn wir menschen vernunft hätten,
    könnten wir die umwelt retten.

  55. was man hat, scheint selbstverständlich,
    doch vermisstes unzugänglich.

  56. man ist niemals frei von zwängen,
    solange notwendigkeiten drängen.

  57. man hört nicht, wie die zeit verstreicht,
    und versäumt ihre chancen leicht.

  58. wenn man probleme liegen lässt,
    kommen sie wieder - aus protest.

  59. geschehnisse der geschichte
    machten die erde zunichte.
    es ist zeit anderes zu tun,
    sonst bringen wir menschen uns um.

  60. meist nur der egoismus zählt,
    wenn einem das verständnis fehlt.

  61. sucht man eine helfende hand,
    halten viele lieber abstand.

  62. die natur kippt tagtäglich mehr,
    doch man macht weiter, wie bisher.

  63. gefangen in schicksalszwängen
    lässt man den kopf manchmal hängen.

  64. das klima ist total gesund,
    und die erde als scheibe rund.

  65. viele fragen sich tagtäglich,
    was ist gesund, und was schädlich.
    früher hätt's das nicht gegeben;
    ja, so ändert sich das leben.

  66. die verschlechterung der umwelt
    ist etwas, das uns nicht gefällt.
    und schlimmer wird, was bevorsteht,
    solange alles ums geld geht.

  67. manches läuft im leben verkehrt,
    weil anderes das geld verwehrt.

  68. gesundheit wird meist erst geschätzt,
    wenn man krank ist, oder verletzt.

  69. die liebe ist gleich dem leben
    dem lauf ihrer zeit ergeben;
    anfangs sieht man schöne seiten,
    und später die unwahrheiten.

  70. wird die phase des vertrauens
    zu einer solchen des grauens,
    folgt eine zeit des verdauens.

  71. umso mehr wir menschen haben,
    steigern wir den umweltschaden.

  72. wer immer alles besser weiß,
    der baut oft selbst den größten scheiß.

  73. mache heuer weniger dreck;
    lass die weihnachtsverpackung weg!

  74. wegen des glaubens zu streiten
    bedeutet hass zu verbreiten.

  75. menschen voller unfreundlichkeit
    sind üblich in unserer zeit.

  76. liebe ist wie eine brücke;
    hass verursacht eine lücke.

  77. man kann neben menschen sterben,
    ohne beachtet zu werden.

  78. wollen alle nur ihriges,
    ist das leben ein schwieriges.

  79. man weiß zwar, was im handy steht,
    doch kaum, was sonst noch vor sich geht.

  80. all die finsteren gesichter
    sind emotional stopplichter.

        ********** ENDE **********

 
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