kurzgeschichten in gedichten
 
 
 
sitemap
index
aktuell
inhalt
impressum
bottom
reime & mehr - rhymes & more wachsende wortkunst
  growing
lyric



 
 

vorwort
der gelbe luftballon
schuhe im zimmer
gut für den hut
erinnerung
hinweisrätsel
energie abzugeben
klassisch
tschuschisch
liebesfrust
das universum im weltall
neuwahlen
sehnsucht
ziegelstein
ursprung
zum valentinstag
leid im paradies
pessimismus
intelligenz für das weltall
müll
eines tages

 
 

vorwort
( Do, 07. Jan 2016 09:38:50 )

gefühlsleere spiegelbilder
verhängen dicke spinnweben,
wo ein gewiffter erfinder
sich entschliesst sie aufzuheben.

so wurden motive sichtbar,
und die bilder zeigten gefühl;
wo zuvor nur die leere war,
schillern farben - rot, gelb und grün.

jener mann nahm die motive,
und legte sie in die lade;
das mit einer hieroglyphe
blieb als ungeklärte frage
unverändert am platz hängen.
seither blieb das bild rätselhaft,
um auf die lösung zu drängen.
bisher hat es niemand geschafft.

texte - direkter als bilder -
sind manchmal hart oder milder,
und vieles bleibt ansichtssache;
anderes ist zur spaßmache.

manches hat man bereits verdrängt,
was man in die schublade gab;
und der text, der am wc hängt,
wünscht mir einen GUTEN MORGEN!

 

der gelbe luftballon
( Do, 7. Jan 2016 09:48:28 )

dort wo viele leute warten
frag' ich mich nach dem warum;
mitten im schönen burggarten
verlief das schicksal komisch dumm.

dort fliegt ein gelber luftballon.
gut gelaunt rufe ich ihn her,
und siehe da, er kommt auch schon -
'angehopst', - also bitte sehr.
ich schlendere ihm entgegen,
um diesen kerl aufzuheben;
er ahnt was ihm gleich bevorsteht.
meine 'tschik'-glut stört die ruhe,
wenn der gute in die luft geht,
sobald ich ihm dies antue, -
den knall, um leute zu schrecken,
die sich womöglich langweilen;
gelang dem knall sie aufzuwecken?
wir trachten uns zu beeilen,
diesen garten zu verlassen,
um nicht weiter zu werweilen,
wo uns viele menschen hassen,
weil sie diesen knall nicht fassen.

meine liebe wunderte sich;
sie rieb die nase auch für mich.
oh luftballon, ich liebte dich!

 

schuhe im zimmer
( Sa, 09. Jan 2016 12:15:37 )

schuhe
zwei schuhe stehen im zimmer,
ausgezogen und hergestellt;
wenn du meinst, ich sei ein spinner,
bist du ein mensch, der recht behält.

in den schuhen entsteht ein reiz,
den bewegungen erwirken;
so manche geschehen abseits
von gewohntem vogelzirpen.

wenn aus dem hirn der bull-shit quillt,
bin ich seinem geist ergeben;
doch bleibt mein hunger ungestillt,
täglich neuen zu erleben.

wer sagt mir mit diesen schuhen,
sich nebenan auszuruhen?
gehören sie dem arzt vielleicht,
der oma jetzt das riechsalz reicht?

hat sie der idiot vergessen,
und ist barfuss heim gegangen?
vorhin ist er da gesessen -
mit seinen beiden stoffschlangen.

ob es wohl lederschuhe sind?
hundert aspekte sind's pro schuh;
in mir tobte fragend das kind,
und dabei weiß ich nicht wozu.

 

gut für den hut
( So, 28. Feb 2016 19:32:12 )

ich erinnere mich an dich.
wir trafen uns vor zwei jahren;
damals ignoriertest du mich,
weil andere wichtig waren.

ja danke, es geht mir ganz gut.
und selbst? klar ist alles ok.
doch, ich weiß, dass sich vieles tat;
also dann, mach's öfter, - ich geh'.

nein, das finde ich nicht schade;
menschen wie dich gibt es genug.
gut wie schlecht erhält die waage,
leb' wohl, - ich ziehe meinen hut.

 

erinnerung
( Fr, 08. Apr 2016 21:37:52 )

und doch werden menschen kommen,
die gerne ehrlich zu sich sind.

als kind hab' ich angenommen, -
war man doch leichtgläubiges als kind,
dass alle menschen ehrlich sind.

später habe ich erfahren,
dass sie einmal ehrlich waren.

warum beginnt man zu lügen,
wenn man in der gesellschaft lebt?

wenigstens muss man sie rügen,
überlegte ich unentwegt,
und begann damit zu üben.

so sehr das denken mich freute,
noch mehr es zweifel zerstreute,
ob ich mensch zu sein bereute.

das wird doch wohl nicht alles sein,
was mir artgenossen bieten,
bedachte ich beim ersten wein,
und erfuhr die wirtshausriten
zu meinem sechsten geburtstag
abends in der dorfspelunke,
wo man mir alles gratis gab, -
auch biskuit in schokotunke,
an dem mir besonders viel lag.
mein großvater stieß mit mir an,
"kopf hoch, kleiner - prost, junger mann!".

da prosteten mir alle zu,
und sangen, ich möge leben;
mir war damals unklar, wozu,
doch das hat es oft gegeben.

dann war großvaters begräbnis
im jahr darauf das erlebnis,
an das ich mich erinnern kann.
der schmerz hat damals weh getan.

den frühen erinnerungen
sind diese zeilen entsprungen.

großvater wollte nie sterben,
wo er einst aus dem leben schied;
bei mir soll das anders werden,
beschloß ich, als ich damals schwieg.

 

hinweisrätsel
( Di, 10. Mai 2016 17:34:08 )

es war die kommunikation
einer geselligen runde
eine derbe provokation
zu fortgeschrittener stunde.

ein typ war schon angeheitert,
sowie die anderen wohl auch;
später ist am rausch gescheitert, -
so sei es in der kneipe brauch,
dass man noch die lösung findet,
um dieses rätsel zu lüften.
der typ erschien recht gebildet, -
breite schultern, schmale hüften,
in schickem aufzug bekleidet,
sagte, dieses hinweisrätsel
wäre nichts, was man vermeidet,
dem sieger winke ein brezel.

"ein hinweisrätsel - was ist das?
macht hier das rätseln großen spaß?",
war, was ich diesen mann fragte;
er meinte, man dürfe raten,
weil er andeutungen sagte, -
möglichkeiten oder taten,
die lösungsdienlich wären.
gesucht sei ein spezielles wort.
um mich weiter zu belehren,
setzte er die geschichte fort.

ich habe nichts mehr verstanden,
denn der typ hat nurmehr gelallt;
und um dazu hart zu landen,
ist er noch zu boden geknallt.

 

energie abzugeben
( Do, 28. Jan 2016 00:10:16 )

unverkäuflich ist energie,
die wir mit dem geld zerstören;
entlang der quantentheorie
in imaginären röhren
ist ihre strömung zu hören,
wo sie aus der erde auftaucht,
um dir die kraft zu verleihen,
die dein gefühl als anstoß braucht,
dich vom ballast zu befreien.

ob du sie benützt oder nicht,
ist entscheidung deiner einsicht,
doch töricht wäre der verzicht.

bitte spende ihr kein ende.

 

klassisch
( Sa, 06. Aug 2016 10:52:52 )

da ist es besser zu schweigen,
und nur bei sich selbst zu bleiben,
denkt man sich heutzutage oft,
bevor man das letzte mal hofft.

wir tauschten ein paar ansichten,
und sie fragte nach absichten.

ich meinte, ich wolle freundschaft,
und sie, das sagten sie alle;
"meine ehrlichkeit wahr ernsthaft, -
und wenn es dir nicht gefalle,
muss mir der umstand egal sein.",
antwortete ich und ging heim.

 

tschuschisch
( Sa, 28. Jan 2017 08:23:27 )

eben war mir zu verfassen,
um etwas dampf abzulassen.

"apropos, ich schrieb ein gedicht:

was der rassist uns verheimlicht,
ausländer lernen hier deutsch nicht,
wo man mit ihnen tschuschisch spricht.
zu dem thema ist meine sicht,
diese rassisten sind nicht dicht!"

man hört österreicher sagen,
"du nix können zu schwerer tragen?"
und schüttelt ungläubig sein haupt,
weil dies einem den verstand raubt.

und die werfen ausländern vor,
dass sie bei uns schlecht deutsch sprechen;
dabei misstrau' ich meinem ohr
bei einem solchen verbrechen.

so ein rassist ist ein idiot
mit vakuum im hirn als not!

 

liebesfrust
( Fr, 26. Mai 2017 08:36:21 )

also sachen gibt's, die gibt's nicht,
und wenn, dann nur in dem gedicht.

ich habe einen freund gefragt,
warum er alleine lebe.
er hat mir darauf hin gesagt,
dass er auf den scheiß nichts gebe,
sich noch anzicken zu lassen,
und wirklich keine lust habe,
sich dem drumrum anzupassen,
damit er sich damit plage,
was im wenig spass bereite;
dass dann die beziehung zerbricht,
weil man über alles streite,
anstatt einig darüber spricht,
sei ihm als vorstellung zu dumm,
die er praktisch zu oft erfuhr,
und wahrscheinlich sei es darum
nun seine menschliche natur,
lieber alleine zu leben,
um jetzt dafür zu arbeiten,
nach seiner weisheit zu streben, -
als eine der möglichkeiten.

ich nickte erst verständnisvoll,
und fragte ob ihm nichts fehle.
es sei eben, wie es sein soll,
und bevor er sich nur quäle,
lebe er lieber in frieden,
um die menschen doch zu lieben.

"und wie kannst du das aushalten?",
befragte ich ihn neugierig.
"ich weiß die zeit zu gestalten,
das ist weiter nicht sehr schwierig.",
antwortete er mir sofort,
und sprach gelassen wort für wort:
"ich darf jetzt sagen, ich bin mein -
in diesen tagen, - das ist fein."

ich schaute ihn nachdenklich an,
dann fragte ich den guten mann:
"sag doch bitte wie es sein kann,
dan frauen zu widerstehen,
die überall herumgehen,
wo sie einen mann begehren."
er hat mich kurz angesehen,
und begann mir zu erklären:
"dann meditiere ich in mir,
um in mich hineinzuhören,
und manchmal trinke ich mein bier,
damit instinkte nicht stören
weiterhin autark zu bleiben,
und lieber einfach zu schweigen.
dem sei nurmehr beizufügen,
dass es ausreichend frauen gibt,
die ihre männer betrügen,
sodass man gern auf ihnen liegt,
weil sie sich nicht binden können -
nur um sich den sex zu gönnen.
damit spart man sich den notstand,
und genießt dabei die freiheit;
da brauche ich keinen vorwand
und erspare mir so den streit."

danach ergänzte er zum schluss,
"vielleicht kommt die richtige noch,
auch wenn das nicht passieren muss;,
dann bekommt sie mich sicher doch,
denn man soll niemals 'nie' sagen,
um wirklich freiheit zu haben."
wir haben lange gesprochen,
und fanden nette aspekte.
der whisky hat gut gerochen,
den er uns zum abschluss checkte.

 

das universum im weltall
( Fr, 16. Jun 2017 12:02:38 )

stell dir vor, das universum
sei gleich einer seifenblase, -
mit wasser hier und rundherum
in unserer lebensphase, -
genau wie davor und danach
in einem meer voller blasen, -
oder ist es auch nur ein bach,
an dem ungeheuer grasen,
deren größe unfassbar ist,
und aus dem luftblasen steigen.
da freute sich der utopist,
um am laufenden zu bleiben,
auf einem - quasi planeten,
welcher in seinem weltall kreist,
in dem starke stürme wehten,
oder vielleicht ist er vereist, -
sein all ist auch eine blase
in irgendeinem gewässer,
und sei's in der blumenvase;
vielleicht weißt du es ja besser,
doch es zeigt die endlosigkeit,
und mag sein, eine möglichkeit.

wie immer man das alles sieht,
bleiben wir ein teil vom ganzen,
an dem die zeit vorüberzieht, -
mitsamt räumlichen distanzen,
die wir täglich überwinden, -
selbst wenn es uns sinnlos erscheint,
um das gesuchte zu finden,
wie unsere vorstellung meint.

somit will ich nun losgehen,
um mehr von der welt zu sehen.

 

neuwahlen
( Fr, 23. Jun 2017 17:55:28 )

jetzt sind bald wieder neuwahlen, -
da gibt es vor und nachteile;
der staat darf steuern bezahlen,
und es dauert eine weile,
bis der normalbetrieb einkehrt,
denn jetzt muss ein neuanstrich her,
um den sich nachher niemand schert, -
weil stimmen braucht es eben mehr.

sich ins rechte licht zu stellen, -
für manche mag's "das linke" sein, -
heißt sich unters volk gesellen,
also brot, spiele und viel wein,
und noch den ganzen tag lächeln,
ohne dabei kurz zu schwächeln.

schmutzwäscherInnen sind zurück!
die eigene weste glänzt weiß,
und das bleibt so mit etwas glück;
alles hat eben seinen preis.

die "normalarbeit" bleibt liegen,
denn man kann nicht alles machen -
da wird einiges verschwiegen,
und es gibt die alten sachen,
wie die schule oder das heer,
um vom alltag abzulenken.
da fällt das lügen nicht so schwer,
und erspart einem zu denken,
denn es muss ungelöst bleiben,
damit bei den nächsten wahlen
die zeitungen wieder schreiben,
wofür die leser bezahlen.

der urlaub wird auch verschoben.
wenn die wahlen geschichte sind,
wird erst position bezogen,
wofür man sich dann viel zeit nimmt,
und genug für den urlaub bleibt,
bevor noch die arbeit beginnt,
die wieder die nerven aufreibt.

die wahlen kosten zeit und geld,
und man braucht stählerne nerven,
wo man die wähler am schmäh hält,
die einem sonst dreck nachwerfen.

man muss die vorteile sehen!
aushilfsjobs werden geschaffen,
um mist verteilen zu gehen,
damit viele leute gaffen,
wenn politiker da stehen,
und pausenfüller verkünden;
das "a" wird gerne verwendet,
um die fakten zu begründen,
wenn man schon die zeit verschwendet.

es wird wieder mehr gefeiert,
und unbeschwertheit vorgespielt;
die sorgen werden verschleiert,
damit man den erfolg erzielt!

als wähler will ich mich fragen,
warum wir die steuern zahlen,
weil parteien versagt haben, -
sonst bräuchte es keine neuwahlen.
aber das ist wohl unerheblich,
und solche fragen nur schädlich,
denn darum geht es nicht mehr, -
jetzt müssen neue steuern her!

 

sehnsucht
( So, 16. Jul 2017 15:52:22 )

es ist schon eine zeitlang her,
da hab ich den text geschrieben;
ich nahm das leben damals schwer,
und er ist liegen geblieben,
den ich erst unlängst wiederfand, -
sogar in einem hefteinband.

sie hören nur liebeslieder,
und bilder hängen an der wand,
mit paaren, die nackte glieder
zeigen, - ohne jeden anstand.

aber sie bleiben alleine,
die ihre sehnsucht nicht leben,
und liebe spür' ich keine, -
eher ein gefühl dagegen,
und eine menge eigensinn
auf gar zweifelhaften wegen
mit wenig aussicht auf gewinn;
ein wenig merkwürdig eben, -
vielleicht, weil ich merkwürdig bin.

 

ziegelstein
( Di, 15. Aug 2017 12:42:11 )

ich kaufe mir einen spiegel,
und zeig' den menschen ihr gesicht;
besser nehm' ich einen ziegel,
weil der spiegel vielleicht zerbricht, -
bei dem unfreundlichen geschau,
und betrachte ihn, bis er lacht,
weil ich dem ziegel mehr vertrau', -
habe ich den leisen verdacht.

 

ursprung
( So, 15. Okt 2017 08:08:03 )

alles kommt aus dem nichts hervor,
und steigt aus dem ursprung empor,
hin zur endlosen ewigkeit,
losgelöst vom begriff der zeit -
frei von materie und raum
irgendwoher aus einem traum.

 

zum valentinstag
( So, 11. Feb 2018 14:15:34 )

alles ist heute virtuell,
und so manches brandaktuell.
blumen zum herunterladen,
um "ich liebe dich zu sagen"
sind modern in diesen tagen.

zum valentinstag die blumen
werden gar niemals verwelken.
die pflanzen heißen "immunen",
die sie dir als mail zustellten.

 

leid im paradies
( Fr, 02. Mär 2018 22:53:17 )

wir könnten im paradies leben,
anstatt uns die hölle zu geben;
und so frage ich mich, weswegen
geschichtsbücher kriege belegen, -
bis hinein in die heutige zeit -
tief erfüllt von eigennutz und leid,
wie ein schlechtes zeugnis der menschheit
als negativer lebensbescheid.


 

pessimismus
( So, 10. Jun 2018 11:04:24 )

ein gespräch hat mich angeregt,
dieses gedicht hier zu schreiben,
das jene diskussion belegt,
um ein andenken zu bleiben.

angeregt sprachen zwei damen,
die ein getränk zu sich nahmen.

"jetzt wird alles weggeschmissen,
auch unser schlechtes gewissen.

machen wir weiter wie bisher,
gibt es uns menschen bald nicht mehr.

das ist vielen von uns bewusst,
doch zum ändern fehlt uns die lust,
um ironisch auszudrücken,
dass wir bald den tod beglücken,
damit neues leben entsteht,
bis auch das weltall selbst vergeht.

ein system wächst, bis es zerbricht -
bleibt als weisheit, die uns entspricht,
länger gültig, als wir leben,
könnte man zum besten geben."

ich will dem nur teils zustimmen.
möge die hoffnung gewinnen!

 

Intelligenz für das Weltall
( So, 22. Jul 2018 14:43:45 )



Eine Geschichte zu schreiben
lässt mich im Gehirn fit bleiben.
Sie ist noch in ihrer Rohform,
und außerhalb der Silbennorm,
jedoch schreibe ich sie hierher.
Mag sein, sie liest bald irgendwer.

Ein Asteroid entstand vor langer Zeit;
aus dem Nichts heraus wurde er befreit.
Er wurde intelligent geboren,
und hatte sich damals geschworen,
im Weltall Intelligenz zu lehren,
um die Dummheit zu bekehren.

Er wuchs zu einem stattlichen Planeten,
und beschloss seine Mission anzutreten.
So hatte er sich zu einer Sonne platziert,
und seine Runden um sie absolviert,
denn er wollte in Bewegung bleiben,
auch um sich mit Natur zu bekleiden.

Tatsächlich ist Leben entstanden.
Sogar Intelligentes war vorhanden.

Bald beherrschten ihn die intelligenten Wesen.
Das war ihm zwar nicht recht gewesen,
aber der Planet hat gedacht,
dass dies ebenfalls Sinn macht.
diesen würde er irgendwann sehen,
und danach sicher mehr verstehen.

Die intelligenten Wesen kontrollierten alles Leben;
der Umstand war für wahr kein Segen!

Dennoch wäre dem Planeten sein Plan beinahe gelungen,
denn die intelligenten Wesen sind ins All vorgedrungen.
Leider haben sie ihre Intelligenz nicht weitergegeben.
Sie arbeiteten kontinuierlich seinem Plan entgegen,
und wollten ausschliesslich nach Rohstoffen streben,
zumal diese auf dem Planeten selbst dem Ende zugingen,
weswegen die Wesen schon bald zu streiten anfingen.

Die Wesen begannen sich zu bekriegen,
und haben ihren Streit so weit getrieben,
sodass sie sich selbst umbrachten
und derart alles zunichte machten.

Der Planet wollte nicht aufgeben;
daher entstand aufs neue Leben.
Vielleicht wird es ihm eines Tages gelingen
Intelligenz ins Weltall zu bringen.

 

müll
( So, 05. Aug 2018 19:19:29 )



schau ich auf umweltschutz.de,
sind es probleme, die ich seh',
die abseits jeglicher wonnen
auf diese menschheit zukommen.

wovon leben kinder "morgen"?
vielleicht von den umweltsorgen,
die wir ihnen hinterlassen,
weil wir rohstoffe verprassen?

die natur würde sich heilen, -
würden wir achtsam verwenden,
was wir sorglos verschwenden -
und die früchte mit uns teilen.

die umwelt wird weiter zerstört,
was menschen bisher kaum empört.
achtlos entsorgen wir den mist,
zumal es derart üblich ist.

in der von uns gewohnten art
wird an verpackung nicht gespart -
aus verschiedensten substanzen
als normaler teil vom ganzen.

lässt sich nahrung nicht verkaufen,
landet sie auf dem müllhaufen,
sowie wir daheim entsorgen,
was zum essen ist verdorben.

die werbung auf hochglanzpapier
kommt stets in gewohnter manier,
um die umwelt zu belasten,
denn der umweltschutz kann rasten.

medikamente kosten geld,
das für unseren müll abfällt,
weil oft welche überbleiben,
die wir zu nehmen vermeiden.

die bahn fährt teils noch mit diesel,
denn da rangiert man ein wiesel,
und dort fehlt die oberleitung,
sowie jede vorbereitung.

erdöl wird regelrecht verprasst,
und weiterhin wird geurasst.
motoren laufen ungenützt,
damit man den verbrauch gut schützt,
und es wird zum spaß gefahren;
verpönt scheint dabei zu sparen.
mit akkus fahren autos bald,
und diese entsorgt man im wald?

flugzeuge fliegen wie gewohnt,
damit man die umwelt nicht schont.
kampfjets werden täglich bewegt,
worüber sich niemand aufregt.
auch hier wird treibstoff ausgeleert,
und damit die umwelt genährt.

abgase aus der industrie
wirken zerstörend wie noch nie.
zu all den bleibt zu erwähnen,
dafür spielen wir mit genen,
und die folgen kennen wir nicht,
doch der vernunft fehlt die einsicht.

so wird die basis vernichtet,
oder vielmehr hingerichtet.

wie unsere kinder leben,
wird sich sicherlich ergeben,
denn uns interessiert nur geld,
und die gier beherrscht diese welt.

will man selbst etwas beitragen,
bleibt nur der gier zu entsagen,
und vielleicht gewinnt die vernunft
für das wohl unserer zukunft.
 
 

eines tages
( Do, 29. Nov 2018 19:07:20 )

"zum sieg" stand auf ihren fahnen;
zusammen starben die ahnen
in den kriegen um geld und macht,
oft durch gier und dummheit entfacht.

ob wir jemals klüger werden,
bis wir eines tages sterben,
wird unsere zukunft zeigen.
wollen wir gut gelaunt bleiben!

 
fische
bilder elektronisch nachbearbeitet - originale erwerbbar
© 2013-2018 by me

you may say I am a dreamer, but I'm not the only one -
maybe some day you'll join us and the world will be a better one.